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Von den Krautern insgemein. 265
um werden unter dem Nahmen der Kräuter hier verstanden:das Gras; allerley Kohl - Kräuter; Garten - und Feld - Ge-wächse; Blumen; Schilf-und Rohr-Gewächse; Unkraut rc.Diese werden im Hebräischen mit zwey Wörtern benähmet,oder Chald. Dan. 4, 12.2O. und
gleichwie im Griechischen durch ^0^05, Matth.iZ,26. undSap. 16, i2. Ebr.6,7. heist eigentlich bieibalenem s. pubelcen8 pro 61 ien 8 , allerley jung, aufgehendesund hervorgrünendes Kraut, oder Gras: 2'^,^ oder Chald.
heist lierba Arrmäior öc aclultior, starck und lang ge-wachsen Kraut. Beyderley wird wiederum unterschieden,Gen. i, ii. Und Gott sprach: Es laste die Erde aufgehenplamam teneram s. pullulam, Gras oder zartes Kraut, undlierbam giiL (aänltior) lemeMet lemen, starck Kraut,das sich besaamet, coilf. Viarc. 4,28.
§. 2. Die trauter, ein jegliches nach seiner Art und Ge-schlecht, so zuvor nie gewesen, Gen. 2, z. hat die Erde, als einefruchtbare Mutter, am dritten Tage der Schöpffung, aufGottes Befehl dergestalt alle miteinander und auf einmal her-vor bringen müssen, daß nach der Zeit keines mehr von neuenerschaffen worden, noch werden; sondern der allweise Schöpf-fer hat gleich Anfangs in den Saamen einer jeglichen Art vonjeglichem Kraut und Pfiantze die kleinesten Bilder und Gestal-ten von immergleicherArteineSjedenGewächses in seinem gan-Hen Geschlecht, eingewickelt und verborgen geleget *, Gen. l,n. 12. bey deren Auswickelung, Zeugung und Fortpflanzungseine Fürsorge immerzu geschäftig ist, und also die Gewächsenoch immer erhält, Matth.6,28. 1110.12,27. Deut.11,15. Ps.104,1z. 147,8. Sach.iO,i. daß sie wachsen theils von demRegen, Gen.2, z. Deut.Z2,2. 2Sam.2z,g. Dünsten, Gen.2,6. Thau, Mich.;, 6. Wasser, Job 8, n. und Feuchtigkeitder Erde, Gen. 1,11.12. Deut. 29, 2z. 2 Sam. 2g, 4. Ps.104,14. Hagg.i, ii. Ebr.6,7. theils von der Sonnen-Wär-me, 2 Sam.2z, 4. theils von der Menschen Fleiß und Kunst,
N 5 Gen.
* V16. 5 ckeuc 1 i;!. Kllpff. Bib. ?- >8. k 8, tobi, v. YO 04. »iN.
Nl-roplivt, ? i. c 1, p.5.