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Von den Theilen
5) Die Rede des Mundes, als die Frucht der Lippen, Es.57,19. Ebr.iz,iz. Prov.i2,i4. c. iz, 2. c.i8,20. c. 8,c. n, Zo.
H. 14. Der Saame, 8emen, Hebr. ^7 LGr. §75^«, dienet nach Göttlicher Absicht dazu, daß dieArten der Pflantzen, so lange die Erde dauret, ordentlicherWeise dadurch erhalten werden und nicht untergehen, Gen.8, 22. coll. c. i, n. 12. Darum wird derselbe auch in sogrosser Menge hervorgebracht, daß, wenn schon derselbegrösten Theils durch zufällige Ursachen verlohren gehet, auchMenschen und Thieren zur Speise verordnet ist, dennoch dieBäume und PflanHen sich besaamen und erhalten können,wenn auch die Erde noch so viel tausend Jahre stehen sollte,wie denn bisher noch keine Art oder Geschlecht der Psian-tzen untergärigen ist, sondern Gott, der durch seine Fürsor-ge alles erhält, was er geschaffen, feuchtet noch immerzudie Erde, und macht sie fruchtbar und wachsend, daß sieSaa-men giebt, Es. zz, io. Er giebt einem jeden SaamemKörn-lein seinen eigenen Leib, wie er will, 1 Cor. 15, Z8. durchseinen Segen gehet der Saame auf, sowohl in dem Gar-ten, Es. 6i, ii. als im Felde, und wächset daher, daß wires nicht wissen, wie es zugehet, Marc. 4, 27. Es bestehetaber der Saame, aus einer Schale, einem innern subtilenHautlein, dem fleischichten Wesen, und einem pflantz-lein, und kommt darinnen mir einem Ey überein, wiedenn schon einige der alten Welt - Weisen den Saamenfür ein Ey gehalten und also ausgeleget. Die Schale,so entweder hart oder wenigstens zähe ist, dienet demSaamen zu seiner Verwahrung damit er in der Erdeweder vom Ungeziefer, noch von überstüßiger Feuchtig-keit, als welche nur hin und wieder durch eine Oeff-nung eindringen kann, noch durch andere Zufälle Scha-den nehmen möge. Das innere Hautlein unter derzähen Schale, ist voller Adern oder Aestlein, darein sichder Nahrungs - Saft aus dem fleischichten Wesen zeucht,
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