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Von den Theilen
Verlust eine Nahrung, die sie durch die Wurtzel und von demStamm oder Stengel nicht erhalten können, daß sie davonverderben, conf. Jer. 8, iz.
Die Blätter von vielen Kräutern und Gewächsen dienenzur Nahrung der Thiere; Viele haben auch eine heilsame Kraftin der Artzney und dienen Menschen und Thieren, die Gesund-heit zu erhalten und wieder zubringen, conf. Ezech. 47,12.Apoc.22, 2. Unsere erste Eltern bedieneten sich derselben zu ih-ren ersten Kleidern und Decke für ihre Sünden-Blöße, Gen.g, 6.7. Die Alten brauchten auch die Blätter, sonderlich vonden Palm-Bäumen zum schreiben, wie noch heutiges Tagesdie Malabaren*, daher auch noch ietzo die geschriebene Sei-ten eines Buchs Blatter genennet werden, conf. Jer. z6,2z.
In Heil. Schrift sind i) immer grüne Blätter ein Bildder Frommen und Gläubigen, die in guten Wercken grünenund beständig bleiben bis ans Ende, Ps.2, z. Prov. 1, 28.Jer. 17,7.8. auch andern zur Erbauung dienen, Ezech. 47,
12. coll. Makth. 5,16. Col.r, iO.
2) VerdorrteBlätter sind ein Bild der Gottlosen, Es. l,zv. .c.64,5.6. Ier.8,iz. Ezech. 17,9. io. Sir. 6,2. Match. 2,, !
19.20. Marc. n, iz. 14. j
z) Abfallende und verwelckte Blätter bedeuten den Tod,Untergang und Verderben, Sir. 14,19. Es. Z4,4. ^
4) Ein fliegend Blatt, so vom Baum abfällt, verfolgen,heist einem Elenden und Schwachen aufs heftigste zusetzen,Job ez, 25.
5) Ein rauschend Blatt bedeutet eine vergebliche und nich-tige Furcht vor dem geringsten Dinge, Lev. 26, z6.
6) Das Ausschlagen der Blätter, Hebr. NVL Zermen,
Aerminatio, so auch sonst ein jedes Gewächs bedeutet, wie eS ^der sel. Lutherus gegeben, heist im Gleichniß so viel als wachsen ^und vermehren, sowol in natürlichen, Lev. iz,Z7-'2Sam. -ro, 5. Iud. 16,22. Ezech. 16,7. als geistlichen Dingen, Ps.152,17. Es. 44,4- c. 45,19- c.58,8. 0.61,11.0-66,14. Ezech.7,io. Ps. 92,8.15.14*^- Her-
* Vi6. die Malabar. Nachricht. p. 127