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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
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Von den Theilen

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oder Bast genannt, sonderlich von den Linden, u.s.f. ist vonden Alten gebraucht worden, darauf zu schreiben; daher auchder Bücher Nahme, in der Griech - und Lateinischen Spracheentstanden, und auch der Bibel selbst. *.

§.9. Das Marck ist der innerste Theil in dem Stengelund in den Reisern, so mit der Zeit zu einem harten Holtz wird,welches man denRern des Holyes zu nennen pflegt; weil esnoch jung ist, sieht es durch das VergrößerungS-Glas, wieein Haussen kleiner Bläßlein aus, dienet demnach zur Ver-dauung des Safts, und bricht durch bis an die Rinde, alsodaß die Augen oder Knospen aus demselben hervorkommen.

§.io. Die Augen oder knospen, Oemma, Hebr.n^.Griech. sind gleichsam neue zarte Geburthen, welche

in den Bäumen und Stauden alle Sommer gegen den Herbstaus dem Marcke, hervor kommen, mit einer schuppichten Hautumgeben, den Winter über als ein todtes Wesen anzusehen,undim Frühling bey zunehmender Warme sich aufthun oder aus-schlagen, und neue Sprößlein abgeben. Diese Augen sindzweyerley Art, entweder Tragbare oder Untragbare. Jene' bringen Blüthen undFrüchke,diese hingegen einen neuenZweig;und also hält das Auge alles im Kleinen in sich, was daraus denSommer über wächset, welches gar grosse Kunststücke derNatur keine Kunst nachahmen kan, als wodurch so viel imKleinen ordentlich nicht zusammengesetzt werden kan, als sichwohl unterschiedene Theile in den Theilen des Auges befinden,zumahl wenn man dieselben durch dieVergrösserungS-Gläserbetrachtet, und die Knospen geschickt zergliedert. Denn alsohat ein Auge, was nicht tragbar ist, ein neues Reiß oder Ast,mit seiner holtzigten Substantz, Rinden und allen Schuppen-weiß über einander liegenden Blättern, ein tragbares aber alleBlüthen der Blumen und Früchte.

Der Augen oder Knospen wird gedacht, Es.i8,Z. von derErndte,da das Gewächs,Hebr. dasAuge oderKnospe voll-kommen worden, und hervorkommet die Blüthe, sodie unreiffe Traube ernähret: so wird (der Herr) die

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