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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
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Von den Edelsteinen.

Perten-Schätze. Die übermäßige Begierde und Hoffart detWeiber hat den Preiß der Perlen so hoch getrieben, conf. Apoc.17,4. c. »8,12. ,6. daß daher der Apostel den Mißbrauch desPerlen-Schmucks in Hals- und Armbändern Und Ohrgehän-gen dem Frauenzimmer sehr verbeut l Tirmch z). aoll. i Pet.z,z.Es. z, iZ - 2z.Jndessen werden die edelsten Dinge in H. Schriftmit den Perlen verglichen, z. E. die Weisheit, Job 28,18.Prov. z, 15. c. 8, n. c. 20,15. das Reich Gottes oder Heil.Evangelium, Match. iz> 45.46. c. 7,6. ein tugendsam Weib,Prov.zi,io. die Schönheit der Naziräer oder Fürsten Israel,Thren. 4, 7. die zwölf Thore des himmlischen Jerusalems,Apöc.2t,2l.Endlich ist noch zu mercken, daß einige das Wortkdellion, GeN.2,12. auch von den Perlen verstehen,weil das Land Hevila am Persischen Meer-Busen, allwo diePerlen-Fischerey sehr berühmt ist, gelegen, und der Fluß Pi-son dahinein fieust; und weil das Manna, vermuthlich wegender Farbe und rUndenGestalt der Perlen damit verglichen wird,Num.it, 7. und denn, weil es von absondern, herkommen

soll, und also die grosse, besondere schöne, köstliche Perle blnio,bedeuten müste *. Doch ist öttellium eine gewisse ?lrt Gummiin Arabien, noch heute zu Tage also genannt, und also gleich-lautend mit dem Hebr. öeäolack. Der Baum, woraus esstresset, soll stachlicht seyn und Blätter tragen, den Eichblätternnicht ungleich, iedoch etwas schmäler und länger.

§. zo. Die Lorallen sind Steinlein, welche auf gewissessteinichten Bäumlein oder Pstantzen unter hohen Felsen imMeer wachsen, und zwar sehr häufig im MittelländischenMeer, sonderlich um Sardinien und Sicilien herum, und anden GrenHen von Catalonien, da man gantze Corallen-Mälderantrifft, mit denen es nicht anders geht, als dem GehölHe aufder Erde, welches, nachdem es ausgehauen worden, nach Ver-lauf einiger Zeit wieder wächst, und von neuen kangenuhetwerden. Nur ist an dieser Pstanhe was sonderliches, daß sierhre Aeste ober so genannte Zincken gegen den Mittelpunct derErde ausstreckt, da hingegen der Fuß oberwertö gekehrt ist.

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