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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
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Vorn Meer.

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Länge der Fluß sich gesenckek hat^und wie gar viel er sich nochferner sencken muß, ehe er in die (verkommt, und folglich wieviel niedriger die See in der That liege, als die Ovellen.

§. 4. Das Meer ist so groß und weit, Job n, 9. Ps104, 25. Ezech. 47, io. daß dessen Ende noch niemand abge-messen, oder ausgerechnet hat, Es. 40,12. Sir. 18,8. Dennes ist so gar unmöglich denen Seefahrenden, nahe an beydekolos zu gelangen, um sich zu erkundigen, wie weit das grosseWelt-Meer sich daselbst erstrecke, oder ob und was für Art Landdaselbst anzutreffen. Eben so unerforschlich ist auch der Grundoder die Treffe des Meers, conk. Es. 51, io. Denn obwohl theilsder Vorwitz,Heils und vornehmlich der Geitz dieM enschen ver-anlasset, sich nicht allein auf das weite Meer, sondern auch inden (ssrimd desselben zu wagen und denselben zu erforschen, alsodaß man auch wircklich befunden, daß der Boden der Seeeben so uneben, als das feste Land, und in derselben eben derglei-chen Gebirge, als auf dem Erdboden anzutreffen find, daherauch die See an einem Ort viel tieffer als an dem andern; ge-meiniglich geht es von denen Küsten nach und nach in die Treffe,zuweilen erhebt sich weit von dem Lande der Grund wiederum insandichre Hügel und Berge; zuweilen kau mal', die Treffe durchdie Scnckel gar nicht ergründen : Weiter hat man erfahren,daß das Meer im Grunde gesaltzener, weil so vielSaltz- undHartz-Adern durch den felsichten Boden der See gehen, so densaltzichten und bittern Geschmack des See - Wassers verursa-chen, wiewohl auch im Gegentheil zwischen den Felsen undBergen unter der Erde sich viel grosse Flüsse süsses Wassers indie See ergießen sollen, also, daß man aus dem Grunde desMeers zuweilen gantz süsses Wasser durch gewisse Machinenaufholen kan: Eben so hat mall auch, daß bey grossem Sturmdas Wasser in dem Grunde des Meers gantz still, und die Be-wegung der Wellen sich nach und nach in die Treffe mindern:zu geschweigen, daß in dem Grunde des Meers sich viele Thie-re, Gewächse und Mineralien u.d.gl. mehr befinden, welchesdie Perlen - Fischer und Wasser-Taucher von dannen ge-