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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
Seite
161
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Tiefe oder ^dyssum; aber es können die Wasser aus diesem in-nern Wasser-Schah nicht anders aufsteigen zu den Quellen aufder obern Erde und Gebirge, als in Form der Dünsten wel-che nothwendig in einer unbegreiflich grossen Zahl auSfliegen,wenn man nur dem Ausfluß eines Flusses in einer einigen Mi-nute ihnen entgegen halten will *. Demnach da immer einer-ley Quantität in der Natur bleibet, dazu nichts von neuen er-schaffen, noch davon etwas verringert wird, so muß die Seedas Wasser, so ihr von den Quellen durch die Flüsse zugeführtwird, und welches sie täglich wiederum ausdünstet, wie auchdurch unterirdische Canäle wiederum ausfliesten läst,den Quel-len theils durch innereAusdampffungen von denen innern Was-serhaltern, theils durch starcken Thau, Regen und Schneewiedergeben, damit durch solche Unterhaltung der Quellen,und stete Cirkulation oder Bewegung des Wassers, dasselbenicht nur vor sich selbst nicht faul und stinckend, sondern frischund rein, auch überall auf dem Erdboden für Menschen undThiere zum Gebrauch beqvem verbleiben,und mithin die Weis-heit und Fürsorge des Schöpffers noch mehr erkannt werdenmöge. Denn Gott hat gemacht Himmel und Erde, undMeer, und die Wasser - Brunnen, Apoc. 14, 7. Er lässet

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* 8 cksuckr. I. c. c. sr. §. y. ?. 2 i;.Sc c.L;. §. ss. p. azi. Hiehekgehöret / was in den Berlinischen Zeitungen/ von Halle in Sachsen,am i Jan. i7;s. gemeldet worden: dawiranhiesigenOrteneinebeyMenschen Gedencken nicht erhörte Trockene dieses gantze Jahr hin-durch gehabt, daß die meisten Brunnen und Teiche ausgeblieben, undder sonst so grosse und mächtige Elb-Strom so klern und seichte gewor-den, daß man an den meistere Orten ;u Pferde darüber setzen können;So haben doch die 4 Hallischen Saltz-Brunnen, nicht einen Tropffenoder Zober abgenommen, welches die Ausrechnung der Schocke So-len gewiesen, die solches Jahr hindurch aus selbigem gezogen worden.Es wird dadurch die Meinung derjenigen gestärcket, welche dafür hal-len, daß dergleichen Qvellen aus der saltzigten See oder gar aus demallgemeinen Welt-Meer kommen. In mehrer Erwequng, daß die-ses trockene Jahr hindurch dennoch die unterirdische Wasser in denenm hiesigeNähe;uWettin,Lcbbejun undRothenburg gangbarenBerg-wercken mehr häuffiger, als weniger geworden. Daraus denn derSchluß um so viel richtiger, daß die liessen Wasser aus der offenbarenSee, nicht aber von denen durchsinckenden Reaen-Wassern kommen,als welches wir dieseöIahr in hresigenLnden vbbesagtermassen säst garnicht, oder doch weniger als bey Menschen Gedencken gehabt haben.

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