rz2 Vorn Licht und Feuer,
Licht süße, und den Augen lieblich die Sonne zu sehen, Coh.
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2. Weil mit dem Licht zugleich die Wärme begleitet wird, sohaben alle Pstantzen, Thiere und Menschen daher ihren benö-thigten Saft, Wachsthum und Nahrung; daher denn auchdas Leben selbst durch das Licht angedeutet wird, Job z, 20.c.zz,2Z. conr.Joh. t, 4. und so heistauch das Licht sehen, soviel als zum Leben gebohren werden, Joh.z,r6. Wandeln imLicht der Lebendigen, heist leben, Ps.56,14. coll. Jobzz,zo.Ps.z6,io. Ps.iZ,4. Sir. 22,10.
z. Wer! das Licht viele Farben mit sich führet, so dient es da«zu, daß es in den erleuchteten Körpern, in deren Flächen esgebrochen und zurück geworfen wird, mancherley Farben zu-wege bringt. Jegläntzenderaberdaö Licht ist, ie näher kommtes der weißen Farbe, Matth. 17, 2. sonderlich wenn es durchgerade Strahlen ohne vorhergehendes Brechen oder Zurück-prallen in das Auge geworfen wird.
4. Was sonst für artige und recht wunderbarschemendeDinge vermittelst des Lichts den Augen vorgestellet werden kön-nen, ist denen sattsam bekannt, welche einige Wissenschaft vonder Opcica oder Gesicht-Kunst haben. Also ist das Licht gutund nützlich, Gen. 1,4. und ein übrigbleibendes Gut vor derFinsterniß. Coh. 2, ig.
H. 6. Doch ist das Licht im Gegentheil auch schädlichdem Gesichte, i) weil es, wo es zu starck ist, die Augen blen-det, Sir. 49, 4. wie denen begegnet, welche über den SchneSreisen, oder aus einem finstern Kercker plötzlich an das Tage-licht kommen, conf. Sir. 4g, 20. 2) Weil es die Schlafen-den unruhig macht, und nicht schlummern läst, dahin mit zudeuten,was vor, dem Schlagen oder Treffen des Monden-LichtSdes Nachts gesaget wird, Ps. 121,6.
§. 7. Dem Licht stehet entgegen I. Die Finsterniß undNacht, 2Cor. 6,14. conf. Es. 5, 2O. welche Gott eben so-wohl geschaffen, als das Licht und den Tag, Gen. i, 5. Es. 45 /7. Ps. 1O4, 20. Amos 4, iz. zu seinen Ehren und Lob seinerHerrlichkeit, Ps.i9, z. Ps. 74,16. Ges. der drey Männer v.
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