Vom Donner oder Blitz,
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Mittel dem Schaden, den das Gewitter verursachen kan, vor-beuget und verhindert, wenn starcker Regen dasselbe schwächenmuß, couf. Sir. 40, ,z. oder den Schwefel-Dampf, damitdie geschwülstige Luft erfüllet ist, und an dem Ort, wo es einzu-schlagen pflegt, sich starck zusammenziehet, vertreibet und ihnzugleich mit niederschlüget, daß der Blitz als ein Luft-Feuernicht bis an ein Gebäude herunter fahren und also nicht einschla-gen kan, nach Art eines Lauf-Feuers, da die Flamme so weitfortgehet, als sie Materie anrrift, die sich entzünden laß.Wohin auch zu ziehen, daß die Wetter-Strahlen nicht perpen-drcular, sondern gemeiniglich schräge einherfahren, und deßwe-gen zwar zuweilen die Spitzen der Thürne und Gipffel derBäu-me und Berge, oder andern hohen Oerter, so ihnen im Wegesind, treffen; die wenigsten aber aufdie Erden oder in die Thä^ler fallen, und die niede-n Bäume, Häuser, rc. beschädigen.
§. 8. Ganß übcrnarulilciw und .ujffet ordentlicheDonner-Mecrer hat der grosse Gott allein durch seineKraft und Allmacht oft erreget, z. E.
1) Da er die S rädte Sodom und Gomorrha mit Feuer undSchwefel vomHimmel umkehrte, Gen. >9,24.25*.
2) Da erdie Egyptier in der 7. Plage, mit einem erschreck-lichen Hagel-Wetter, mitSchwerel-Feuer oder Donner undBlitz vermischet, auf eine gantz ungewöhnliche Weise heim-suchte, Epod. 9, ?8 sq.
g) Da der Herr so oft Blitz und Wetter-Strahlen fahrenlassen aus derWolcken-Säule, Exod. 14,24.25 s. und andereGerichte ausgeübet, c-onf. 2 Reg. 1, >o. >4.
4) Da er bloß auf das Gebeth des Propheten Samuels,zur Zeit der Weitzen-Erndte ein Donner-Wetter kommen ließ,i Sam. >2,l6.17.18.
5) Da er sich dem HLob in einem Wetter offenbarte, Jebz8,1. c. 40, i. coll. c. 57, 2.
6) Da er den Propheten Elia im Wetter gen Himmel hole-te, ohne Zweiffel auf einer lichten Wolcken, als einem Triumph-
Wagen
* Siebe oben'c. 5. § >4-n.r. p.97.
4 Siehe Bibl. ttlllor. p. VII. 5 «. 2. 5 eÄ. 1. c. 6. §. 6. p. 98 z: