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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
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119
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und andern Feuer-Zeichen.

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z) Seiner Zorn-und Straf-Gerechtigkeit ; darumwird der Blitz und Donner verglichen einem Speer, Hab. g, ir.Sach. 9, -4. blinckendcn Schwcrdt und abgeschossenen Pfeilen,Ps. 64, 8. 18,15. 44 , 6. cons Ps. 7, IZ. 14. Er heist dieScinnue des Herrn , d. i. der Ton, der starck und heftigaus seinem Munde gehet, wie gemeiniglich bey Zornigen ge-sucht, Ps.29,Z-9. Job 40,4. Sir. 46,20. das Gespräch,sovon seinem Munde ausgehet, Jobz7,2. das Schelten Got-tes, Ps. 104,7. das Brüllen des Herrn aus der Höhe, Jer.25, zo. Sehr schrecklich wird der Zorn Gottes unter dem Bil-de eines grausamen Donner-Wetters vorgestellet, Ps. -8, 8-l6.darum muß die Donner-Stimme Gottes auch der hertzhafte-sren und ruchlosesten Menschen Gemüther erschrecken, welchealso seinen Zorn fühlen, Job 47, i. Ps 97, 5- 4. 77 , W-46,7. Erod. 19,16. c. 2v, 18. c. 14, 24. Sir. 4z, 17. wie dennauch die Gottlosen wirklich p'nmit gestrafte werden, Ps.i44,6. i Sam.2,iO. Es. 29,6. z.E. dieEgypter, Exod.9,24-Z4.Pharao und sein Heer, Exod. 14, 24. 25. coll. Mepd.rig. h. 2. c. 7. Die Philister, i Sam. 7, w. coü. c. 12,17. iZ. Sir. 46,2O. die Feinde der Jüden, 2d)lace. 29. zo.darum thut man nicht unrecht, wenn man zur Zeit solcherGefahr vor dem Zorn Gottes, welchen das Gewitter dräuet,sich in Gebet und Flehen, iedochin kindlicher Furcht, zu Gottwendet, denn Gott siehet darauf allerdings, wie sich die Men-schen dabey bezeugen, und lässet auch durch fleißiges Gebetsich bewegen, daß der Donner aufhöret, Erod. 9,29. zz.

4) Seiner Güte; indem die Gewitter bey grosser Hitze dieLuft abkühlen, und sie von allerhand schwefelichten und saltzi-gen Ausdünstungen reinigen, und solche der Erde zum nöthigenWachsthum derer Pstantzen mittheilen.

Dieser und dergleichen noch mehr verborgener kurzen,überwieget den Schaden, den die Gewitter verursachen, undrechtfertigen Gottes Weisheit, daß er einigen Schaden zuge-lassen , weil sonst ein größter Nutzen wäre gehindert worden, jadaß er das Böse selbstzum Guten anzuwenden weiß, sonderlichin Regierung der Menschen; ja auch durch andere natürliche

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