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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
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101
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Schnee und Hagel. ivi

9,15. Sap. 16, 20. Joh. 6, 51. Judith 5, 15 Vieweni-ger sind damit zu vergleichen die Schwaden, ein weiser undHirscheförmigcr Saame eines gewissen Grases, so knötichteHalm und braune Aehren hat, den Rohr-Büschen gleich,§rgmen UannL genannt, weil man fälschlich dafür gehalten,daß dieser Saame mit dem Morgen-Thau herunterfalle, wiedas Manna in der Wüsten, indem er frühmorgens vor derSonnen Aufgang aus dem Schwaden-Gras ausgeklopffetwird, wenn aber die Sonne herauf gekommen, von sich selbstausfällt, und also nicht mag gesammlet werden Von denWachteln siehe unten V Th. 2 Abschn. c, 7. §. 6.

H. 16., Der Regen ist I. wegen seines Nutzen ein Dild

1) Allerley geistlichen und leiblichen Gnaden und WohlthatenGottes, Ezech. Z4,26. Hos. 6,5. c. 10,12. Sach. 14, i?« 18.

2) Des Herrn Christi in seiner Gnadenreichen und Segens-vollen Zukunft, Ps. 72,6. Es. 45, 8.

5) Der Ausgiessung des Heil. Geistes, und seiner reichlichmitgetheilten Gaben, Ps. 6g, 10. coll. Mich. 5,6. Es. 44, 5. 4.

4) Des Wortes Gottes, Deut. 52, Es. 55, io.ii. beson-ders des Heil. Evangelii, Es. 5,6, dach. io, 1.

5) Ueberhaupt alles dessen^ was man gern wünschet, und be-gehret,oder für heilsam hält, Jac.5,7. Job 29,25. Prov. 16, 5.

Hingegen ist der Regen LI. wegen des Schadens, den eranrichtet, ein Bild.

1) Göttlicher Gerichte und Strafen, Ps. il, 6. Ezech.15,11.IZ. c. 58,22. Es. 50,28. zo. )lmos 8,8. Job 20,2z.

2) Eines feindlichen Ueberfalls, Es. 28, 2. Dan. 9, 26. c.11, lo. 26.40. Ps. 124,4. Jer. 47,2. Es. 8, 7. c. 25,4.

z) Eines grossen Unglücks oder Trübsal,Cant. 2,11. Es. 4,6.MatLh.7,25.27.. Ezech. ,5, n. 15. c.z8, 22. Job 22,11. Ps.42,8. 69, z. Coh. 12, 2. Es. 28, 14. 18.19.

^ §. 17. Der Schnee, Hebr. ^7.'^ Gr. kommt ausden Wolcken des Winters, als der Schnee-Zeit, Prov. 26,1.s Sam.2z,2o. i Chron.i2, 22. wie der Regen im Sommer,

G z und

* Viä. 1-zng.I1. T.v. r. p. 15 ,.

** Hübtl. 1. c. x. 728. kx. 14;/.