Schnee und Hagel. 99
Eyfer des Göttlichen Zorns angesteckt hat, wodurch alte vor-handene Häuser, Baume, Pflantzen, Menschen und Thiereumkommen sind, Gen. 19,24.25. Schwele! mit Pech und Salhvermischet, wie aus Deut. 29,22. 2z erhellet. Daher auchnach demZeugniß b'rrgdomg d. ,6. die Alten aus den Ueberrestenderselben Gegend , die sich leicht in eine Flamme entzünden,geschlossen , es müsse vormahls an denselben Orten ein Feuerübelgehauset, und alles verzehret, d. i. nach Ps. 107,^4. einfruchtbares Erdreich in ein unfruchtbares verwandelt haben.Von der Art und Weise, wie dieses Straf-Gericht ausgeübetworden, kan zwar nichts gewisses gesaget werden, doch istglaublich, daß nicht allein der brennende und mit Saltz ver-mischte Schwefel Tropffen-weise herabgefallen, sondern auchdaneben ein grausames Ungewitter entstanden, mit entsetzlichenDonnern und Blitzen, daß diekuft davon gebebet, und vierKönigliche Städte mit ihren Dörffern und Gegenden, odernach dem Strabone iz. Städte umgekehret und verderbet wor-den. So ist auch nicht weniger wahrscheinlich, daß die Erdedas Ihrige auch mit beygetragen, und ihren Mund aufgethan,daraus Feuer und gantze Ströme von entzündetem Peche, daszuvor in dem Abgrunde derselben Gegend gesteckt hat, constGen. 14, io. hervorqeqvollen. Welche Muthmassung be-stärcken können, die Ueberreste des Pechs und Hartzes, dieVerwandelung des fruchtbarsten Thals in einen stinckendenund die weit und breit verbrannte und verwü-stete umliegende Gegend *.
z) Der ungewöhnliche Regen, mit vermischtem Hagel,Schwefel und Feuer, damit die Egyptier gestrafet wurden,und welcher um so vielmehr verwunderlich, weil es sonst inEgypten niemahls regnet, und dieser doch kommen müsse, sound auf die Zeit, da Moses ihn vorher verkündiget hatte,Exod. 9,18 - ZZ. Sap. 16,16 - 22.
4) Dasselbe Regen-und Donner-Wetter, zur Zeit derWeitzen-Erndte, welches der Prophet Samuel vorher sagte,und welches auch den Augenblick erfolgte, da er den Nahmen
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* 1b. lab. 79. x>. 94.