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Schnee und Hagel. 8y
Meiner Zeit, da sie im besten Wachsthum sind, und es am nö-thigsten haben. Und weil die Dünste, die sich in der unternLuft beständig verweilen, und daselbst in Master- und Thau-Tröpflein zusammen fliesten, eine grössere Menge von anderndaselbst vorhandenen AuSdämpffungen an sich nehmen können,als andere, die wie der Regen, nur im Durchwegs mit sichwegreisten, was ihnen im Wege stehet; so last sich gar leichtbegreifen, daß der Thau fruchtbarer seyn muß, als der Re-gen. Daher wenn Gott einem ein fruchtbar und gesegnetesLand geben will, so helsts in Heil. Schrift, daß er ihm gebe vomThau des Himmels, Gen. 27,28.39. Deut. 33,13.28. Job29,19. Sach.8,l2. Mich. 5, 6. hergegen ward es für einegrosse Strafe Gottes gehalten, wenn er um der MenschenSünde willen den Thau verhielte, i Reg. 17, 1. Hagg. i, 10.2Sam.i, 2i. Ein besonder Wunder-Thau war es, der dortauf das Fell Gideons allein herab fiel, Jud. 6,37 sq.
§. 3. Wenn an stak der wässerigen Dünste ölichte Dämpfeaus der Erde aufsteigen, und der Thau dieselbe mit sich führet,daß sie auf die Blätter und Gewächse, als ein fettes ölich-tes und schädliches Wesen fallen, so heist das der Mehl-Thau,Rub'iAo, so die Gewächse verderbet,und auch dem Vieh Scha-den thut. Denn wenn sich solche Materie auf die trockenenGewächse einmal angelegt, wird es nicht alsobald von derSonnen aufgelöset, sondern klebet fest an, und machet, daßdie durchführendenSonnen-Strahlen aufdieBlättern. Blu-men eine desto stärckere Hiße ausüben, und also die Gewächsäusseren oder verbrannt werden; welches eine Strafe Gottesist, Es. 18,4 *.
H. 4. Sonst ist der Thau an sich was Liebliches, Ps. 133,3 f. coll. v. 1. Erqvickcndes, Sir. 43, 24. Nützliches,Prov. 19,2. und Fruchtbringendes, Job 29,19. Daherauch viele schöne Gleichnisse in der Schrift davon vorkom-men. Denn so werden unter andern
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* Viä. 8 ckeuckr.? 1 i^c?. 2. c. 24. §. s;. 9. 2;?.
-k Vlä. sä k. 1. Bibl. Histor. k.i. U.2. 9.76.
I. Die