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der vier Jahreszeiten. 7Z
ren verursachet, die in unsere Sinne fallen, und zu erkennengeben, was sür Wetter bald einfallen werde.
§. 8. Was nun die Zeichen der bevorstehenden NAt-terungen anlanget, welche die Vernunft und Erfahrung al-lerdings zum Grunde haben, solche sind:
I. An den Welt-Körpern, z. E. ») Weil das Licht, indemes in der Luft gebrochen wird, sich schwächet, destomehr abergebrochen wird, ie mehr diese mit wässerigen Dünsten ange-füllet ist, so ist die Regel nicht falsch, daß bald Regen-Wettereinfallen werde, wenn tue Sonne blaß auf-oder untergehet:Im Gegentheil, wenn siegantz hell und klar aufgehet, so bedeu-tet es schönes Wetter den Tag über, und daß die Luft vonDämpfen und andern Ausdünstungen rein sey, weil das Lichtder Sonnen durch die kekraÄion nicht geändert wird. Ebendiß gilt auch 2) von dem Mond, der mit seiner hellen Far-be schönes, durch seine Blässe aber nasses Wetter vorherbedeu-ten kan, und zwar um so viel eher, ie ungemein schwächer seinLicht ist, als der Sonnen ihres, und daher auch bey ihm dergeringste Abgang durch wenigere Dünste in der Luft verspüretwerden kan, der bey der Sonnen nicht mercklich ist. Warumaber die rothe Farbe des Mondes Wind anzeigen soll, lässetsich noch nicht deutlich ausmachen, z) Wenn es sehr zeitlichzu tagen beginnet, oder auch die Sonne zeitiger aufgehet, alssie sollte; imgleichen wenn die auf- und untergehende Sonneoder Mond ungewöhnlich groß aussehen; oder auch die Sternesehr blincken; So deutet solches wegen des, in der mit wässeri-gen Dünsten angefülleten Luft, gebrochenen Lichts, aus Re-gen, Thau, oder Reifs.
II. An der Luft hat man gewisse Zeichen und Haupt-Ur-sachen der veränderlichen Witterung: i) Wenn der Wind ab-wechselt, wiewohl man in Beurtheilung dessen, viel weiter ge-hen könnte, wenn man die Ursachen des Windes und seines Um-gangs besser auszuforschen vermögte, conk. Luc. 12, 54. 55.s) Wenn der Himmel oder die Lust des Morgens bey der Son-nen Aufging, oder des Abends bey deren Niedergang rothauösiehet. Auf den ersten Fall folgt gemeiniglich Reger» oder
E 5 Wind,