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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
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6Z Von den Witterungen

die Kälte herein dringet, daß die Pflantzen vergehen, und dieBäume ihr Laub verlieren, heisset der Herbst. Und diese Ord-nung der Abwechselung hat der Schöpffer von Anfang festge-stellet, daß sie währen soll, so lang die Erde stehet, Gen. 8,22.Ps. 74 , i?.

§. 2. Die Namen der vier Jahrs - Zeiten heißen in derHeil. Schrift also:

I. Ver, der Frühling oder Lentz wird-genennet "i'MNdie Zeit des Gesanges, Cant. 2,12. da nemlich die Vogel wie-der kommen, und ihre Stimme hören lasten, Ier. 8 ,7. Insge-mein wird er angedeutet durch so sonst die Erndte heiß,weil im Lande der Hebräer die Erndte des Frühlings angieng,Ies. 5, 15. 2 Sam. 21,9. Im Griechischen heist der Lentz^ vküiv, die Zeit, da alles sich verneuert und verjünget,Sir. 24,55. c.ZO, 8.

Im geistlichen und Geheimniß-vollen Verstände bedeutetder Lentz die Freude und Trost des Evangelii, nach überstande-ner Versuchung und Elend, Cant. 2,11 -14. und ist auch sonstein schön Bild der künftigen Auferstehung, da alles wird neuwerden, die rechte Erndte angehen, und lauter Freuden-Liedererschallen werden, con 5 . Luc. 21, 29. zo. zi.

U. der Sommer heist von Eckel und

Verdruß haben, weil die Hitze desselben in denMorgenlän-dern sehr verdrießlich ist, couf. Ps 52, 4. Es. 24, 4. darumman gewisse Sommer - Häuser dawider hatte, Amos z, 15.Dan. 6,10. Jud.g,2O. Im Griechischen bedeutetSommer und Erndte zugleich, Match. 25,52. Marc. iz, 28.Luc. 2i,ZO.Sir.zO,8.Weyrauch-Baum im Lentzen, nach demGriechischen, im Sommer, bedeutet auch die Sommer-Früch-te, Obst, Amos 8, i. 2. Es. 16,9. Ier. 40, 12. 12. c. 48, Z2.besonders die Feigen, 2Sam.i6,1.2. weil solche so denn reifstnd.

Der Sommer heist die gelegenste und beqvemste Zeit zurArbeit und Einsammlung, Prov. 6,8. c. zo, 25. c. 12,5. c. 20,4. Ist ein Vorbild des ewigen Lebens, Luc. 21,52. Ps l26,z.

dessen