Von dem Winde.
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aber vorn April bis in denOctober der Süd-West, und West-Süd-West, und zwar mit grösser Gewalt und Regen, daher-gegen Nord-Ost allezeit Heller Wetter mitführen.
2) Winde, die an gewissen Orten beständig wehen, sind,z. E. auf den Peruanischen Küsten, an dem ^lari kaciüco,fast das ganße Jahr hindurch der Süd oder Süd-West, undläßt der beständige Ost-Wind aufdemiVlari kaciiicv niemalenden West-Wind empor kommen *.
j 3 ) Land-Winde, welche auf dem Lande verspüret werden,oder auch vom Lande gegen die See blasen, z. E. i) LcneplÜLsind gewaltige Sturmwinde, welche plötzlich und mit grosserGewalt aus den Wolcken brechen, und aufdie Erde fallen, undinsonderheit zwischen Brasilien und Africa im April, Majo undJunio sehr gemein sind; wird auch sonst I'uriro und kr^llergenennet, conf. Job 57, 9. 2) Orcanes sind viele, aus al-
len Welt-Theilen heftig gegen einander wehende Winde, wo-durch ein grausames Sturm-Wetter erreget wird, und die Wel-len sich grausam erheben, und an einander stossen. Sie weheninsgemein auf den Antillischen Inseln, vom 22 oder 2zJulii,bis an den iz October. z) LreliL, die bey den Alten so be-rühmte kühle Lüftlein in den Hundes-Tagen, welche von Nor-den, insonderheit durch Griechenland, Ikracien, iVlaceclonien,und Inseln des ^rcbipelgAl blasen, auch bis in Egypten undAfricam streichen; deren Ursache zweiffels ohne herzuleitenvon der dichten und Schneevollen Nord-Luft, welche in diedurch die Sonnen-Strahlen des Tages verdünnete Luft sichausbreitet f.
Unterirdische winde entstehen aus einer bestäti-gen, aber ungleichen Drückung der äussern und Gegen-Drü-ckung der innern Luft in den Hölen der Erde.
4. Den Eigenschaften nach sind die Winde entwederwarm oder kalt, feucht oder trocken, nach Beschaffenheit dererLänder, aus deren Gegend sie zu uns herkommen, und nehmendie Neben-Winde von den Eigenschaften der Haupt-Windeetwas an sich.
§.5. Der
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