Von der Erde überhaupt Zy
§. 14. Was den uneigentlichen Verstand der Erde m^eil. Schrift betrift, so bedeutet dieselbe* I. 8ynec6ocliiLe, i) Unsere Unterwelt, nebst allem, wasdarinnen ist, Gen. 2,1. i Chron. ZO, n. Col.i, 16.20. Eph.
i, 10. c. 6,z. Ebr.8,4. 2) Ein gewiß Theil der Erde,s Reg. 5,17. z) Den Staub, 1 Sam. 4,12.
II. Mronymice, 1) Die Einwohner der Erde, Gen.6,n.
c. y,iz. c.41,57. 2 Sam. 15,2z. 2) Das aufErden kreucht,Gen. 1,25. c.6, 20. Ezech.z8,2o.
Hl. ^lergpliorice, i) Die Christliche Kirche aus Erden,Es. 4y, 8. c.51,16. (a) Wegen Absonderung von den Was-
serfluthen , Ps. 46, 4. coll. Gen. 1, y. iO. (v) Wegendes festen Grundes oder Unbeweglichkeit, Es. 54,10. Match.16, iT. coll. i Chron. 17, ZO. Coh. 1,4. (c) Wegen derFruchtbarkeit, Cant. 2,12. Ps. 1, g. Ps. 56,5. coll. Ps. 65, ic>.
2) Die Menschen, die von der Erde sind, Gen. 2,7. c. z, 19.Coh. 12, 7. Sir. iO, 9. c. 40,1. Ioh. z, gi. insonderheit dieGottlosen, Es. 2,19. c.n, 4. Mal. 4, 6. Apoc.14,18. 19.
(-r) Wegen der niedrigen und nichtswürdigen alten Geburtab /Vral).cle^retlum, liumilc, §rave eile) iCor.15,47. da im Gegentheil die Frommen von oben gebohre" sind,Ioh. z, g. und auch suchen, was droben ist, Col.z, 1. 2.
(j 2 ) Weil sie mit ihrem Sinn an der Erde fest kleben, undmit derselben gleichsam eine ^alläm machen, Apoc. 12,12.Phil. 5,19. da hingegen die Frommen himmlisch gesinnet smd.
H. 15. Sonst werden in Heil. Schrift von der Erde nochbesondere und verblümte Lebensarten gebraucht, z. E.i) Dastand der Finsterniß und des Dunkels, Job 10,21.22.das land der Vergessenheit, oder du man nichts gedruckt, Ps.88, iz. das ist, das Grab. 2) Die Erde thut ihr Maul auf,
d. i. reistet oder spaltet von einander, verschlinget, Gen. 4,11.Num. 16,50. Apoc. 12,16. conk. Job 29, 2g. z) Auf dasErdreich fallen, heist: a) gebohren werden, * Sap. 7, z.b) Ohn Gottes Willen fällt kein Vogel auf die Erde, d. i. stirbt,Match. iO, 29. c) Gottes Wort fällt nicht aufdie Erde, d. i.
,C 4 ist
* Siehe meinen Lid!. tliüoUc. ?. c. 15. x>. 924.