Von der Erde überhaupt.
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und tiefe Thäler betriff. Und gleichwie der gantze 6Iobus ineinem stutzigen Himmel gegründet ist, also sind auch die trocke-nen Theile auf das Master gegründet, also, daß die Berge,als hohe und hole Erd - Säulen, die Treffe der Master indem innersten Eingeweide der Erde zu ihrem Grund odervielmehr Abgrunde haben, oder doch die Erde mit dem Meerihr Gleichgewicht hält f, Ps. 24,2. Ps.iz6,6. 2Pet.Z,z.
§. 7. Obwohl die Mathematici oder Erdmestere nach vie-lem angewandten Fleiß, Mühe, Sorgfalt und Kosten befun-den, daß die Erde in ihrem Umkreise 5400, im vinmerro 1722,und im körperlichen Inhalt 266256000 Cubische Meilen be-greifst *; So kan solches zwar obenhin, niemahls aber genauausgerechnet, noch auch die obere Flache der Erde accurat aus-gemesten werden, theils weil die Erde wegen der Abtheilung >in Berge und Thäler so uneben, theils weil noch nahmhafte iTheile der Erdkugel ganß unbekannt und bis dahin unzugäng-lich sind. Daher bleibet die Erde freylich ein grosser Planetvon unerforschlicher Länge, Breite, Höhe und Treffe, und istderen Grösse und Abmessung demSchöpffer allein bewust, Jobn, 9.0.98,4.5.6.18. Jer. zi, 97. Sir. i, 9. llVer begreiftdre Erde mir einem Dreyling ? Es. 40,12.28. Er siehet
die Ende der Erden, die er geftellet hat, Job 28, 24.Prov. 90, 4. Indessen ist die Erde in Ansehung anderer gros-sen Welt-Körper kaum als ein geringes Stäublein, oder nurals ein Punct zu rechnen. Gleichwohl hat der grosse über alleHimmel erhabene GOtc ditz Erden-Stäublein vor allen andernhimmlischen Körpern gewürdiget, als den Schemel seinerFüjse, Es. 66,1. Matth. 5,95. Act. 7, 49. daß sein Sohnselbst in der Fülle der Zeit darauf im angenommenen mensch-lichen Leibe sichtbarlich gewandelt, und das gröste Wunderder Erlösung des menschlichen Geschlechts darauf ausführenmüssen **.
§. 8. Die Erde hat GOtt erschaffen, nicht daß sie leer,
ohne
" Sclreuckrer. I. c. 86. ir. Ioh.Attlds wahres Christ.
!- l.c. §. i;. p. 15; tg.
o-kj-s. Lü. z. c, 14. F. v. Lc rr. x. i6r.