und deren Absichten überhaupt. tt
Zusammensetzung, wie es ihm ordentlich zukommt, und alsowider seine Natur oder unnatürlich, Röm. n, 21.24.
H. 5. Hingegen was dem lauf und dem Gesetz der Naturgänzlich zuwider ist, und weder in dem Wesen noch in derKraft der Körper, und also nicht in ihrer Natur; noch auchim Wesen und der Kraft der Welt, und also nicht in der gan-zen Natur gegründet ist, das heist blebernatürlich. Alsosind z. E. insgemein alle Wunderwerke übernatürlich, wieauch besonders die Wirkungen Gottes an den Seelen derMenschen, entweder in den außerordentlichen unmittelbarenOffenbarungen, dergleichen den Propheten und Aposteln ge-schehen, oder auch in dem ordentlichen Werk der Bekehrung,und Erneurung, so vermittelst des göttlichen Worts geschicht,und solche Veränderungen mit sich bringet, die in der natürli-chen Kraft der Seele nicht gegründet, und demnach überna-türlich sind.
§. 6. Das Wesen und die Natur der Dinge sind dasjenigeMittel, welches GOtt als ein höchst vernünftiges und freyesWesen brauchet, seine Absichten in der Welt auszuführen.Nun aber ist die Hauptabsicht der Welt, warum GOtt die-selbe hervorzubringen beschlossen, auch nach seinem Rath-schluffe wirklich hervorgebracht hat: daß er alles um seinselbst willen gemacht hat, Prov. 16,4. oder, damit man seineVollkommenheiten daraus erkennen möchte, welches denn istdie Offenbarung seiner Herrlichkeit, oder wie die Schrift re-det, daßGMttes unsichtbares Wesen, das ist, strneewige Z^rafc und Gottheit ersehen wird, Nöm. i, 19.20.
§. 7. Darum weiset uns die Natur und das geringste Dingderselben allemahl auf GOtt, daß wir an ihn gedenken, undan seiner unaussprechlichen Vollkommenheit uns inniglichvergnügen sollen. Diese Betrachtung der Natur wirdlAeoIocha naruralis, die natürliche Gottesgelahrrbeitoder Erkenntniß von GOtt genennet, und ist eben die natür-liche Religion, welche alle Menschen haben, die nur ihre ge-sunde Vernunft brauchen, und nicht nach einer verkehrtenGcmüthsneigung sich selbst zu Thoren machen, wenn sie