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Röm. 2,14. oderangebohren, Röm. 2,27. oder durch die Sün-de verderbet, Eph.2,z. col!. Sap. iz, i. oderdurch die GnadeGottes verliehen worden, Gal. 2, iz. So wird auch GOtt selbsteine Natur zugeschrieben, 2Perr.i,4. und dadurch seine gött.liche Art und Kraft verstanden. Eben so liefet man auch dasWort cpn-i-txas oder natürlich, Röm. i, 26. 2 Pet. 2,
12. Ep.Jud. v. iO.
H. z. Es heist aber nacürlLci), was in dem Wesen und derKraft der Cörper, d. i. in ihrer Natur gegründet ist, oderauch seinen Grund in dem Wesen und der Kraft der Welt, d. i.in der gantzen Natur hat. Dieses nennet die Heil. SchriftPunv, lacunäum naturam, d. i. wie es dem lauf undGesetzen der Natur, von GOtt vorgeschrieben, gemäß ist. z. E.daß der Mond ab-und zunimmt, Sir. 4^,7. ist in dem We-sen und der Kraft der Welt gegründet, und demnach natür-lich: daß der Baum in Zweige ausschläget, ist in dem Wesenund der Kraft des Baums gegründet, und demnach sind seineZweige natürlich, Röm. n, 21.24. daß Mann und Weib sichehelich und ordentlich zusammen thun, ist dem lauf und Ge-setz ihrer Natur, von dem Schöpfer vorgeschrieben, gemäß,und demnach ein natürlicher Brauch, Röm. i, 26.27.
§. 4. Was aber zwar in der Kraft oder Wirkung, nichtaber in dem Wesen oder Art der Zusammensetzung der Cörperseinen Grund hat; oder wie es zwar die Regelnder Bewegung,nicht aber das Wesen der Dinge, wie es ihnen zukommt, mit-bringen, das heist man unnarürlici), oder mit der Schriftn-LEor Psinv, prauer naruram, wider die Natur, d. i. wenndie Natur ihre Kraft entweder mißbraucht, oder in ihrer or-dentlichen Wirkung abweichet, z. E. Wenn Mann mitMann, oder Weib mit Weib mit einander zuhalten, stehtzwar in ihrer Kraft, ist aber wider das von GOtt ihnen ange-schaffene Wesen und Art ihrer Zusammensetzung, und also einMißbrauch ihrer Kräfte, und demnach unnatürlich oder wi-der die Natur, Röm. 1,26.27. daß in einem wilden Oelbaumfruchtbare Zweige wachsen, ist zwar in seiner Kraft und Wir-kung gegründet, nicht aber in seinem Wesen oder Art seiner
Zusammen-