Zuschrift.
mm heiligen Winck wld Willen ausgegangen ausIhrem Vaterlande, aus Ihres Vaters und erstenMannes Haushund von Ihrer gantzen Freundschaft,und aller derselben Glückseligkeit, so Sie daselbsthaben können, die freye und geruhige Uebung deswahren Gottesdienstes weit vorgezogen, als welchesSie gefastet von Ihren Gottseligen Vorfahren, be-sonders Dero Wohlseligen Herrn Vater (Tit.)Hans Joachim von Haunold, Erb-Herrn aufGrunow rc. bey Breßkau, und Dero Wohlsel. HerrnVater-Bruder, (Tit.) Hans Sigmund vonHaunold, Herrn auf Ruhmberg, und weylandHochansehnlichen Breßlauischen Praside, als bey-derseits rechten Eyferern für unsern allertheuerstenEvangelischen Glauben; eben derselbe GOtt, wirdSie auch ietzo, da Sie als eine rechte Wittwe einsamsind, und Ihre Hoffnung auf GOtt stellen, in Ih-rem Alter nicht verlassen noch versäumen, als warumIhn in meinem Gebet anzurufen nicht ablassen werde.UndSLe,Hochwohl§ebohrne Frau Hauprman-nin treten als eine würdige Tochter einer so gütigenund gottseligen Mutter in Dero köbkichen^Fußtapffen,denn Sie erinnern sich noch immerzu des von mirehemahls genossenen wenigen Unterrichts im Christen-thum, GOtt vor Augen und im Hertzen zu haben,und bezeugen darüber Ihr Wohlgefallen, daher ichhertzlich wünsche, daß der HErr Jhr GOtt Sie da-bey erhalten, und mit einem reichert Zufluß seinerGnaden-Gaben mehr und mehr segnen wolle: dar-nach haben Sie, nebst Dero Hochgeliebten HerrnGemahl, mir und den Meinigen ebenfals so viele
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