Zuschrift.
Beyderseits, mich und die Meinigen mit besondersausnehmenden und grossen Wohlthaten so oft angese-hen und begäbet, so treibet mich mein danckbegierigesGemüth, die dafür schuldigste Erkenntlichkeit undDanckbarkeit hiemit öffentlich zu bezeugen, und in ge-ziemender Observantz abzustatten. Einmahl, Hoch-rvohlgebohrne Frau Hauptmannm und Patro-nin, bin ich allen Danck Ihnen schuldig schon vonwegen der Gutthaten Dero höchst liebgewesen Ge-mahls (Tit.) Herrn Hauptmanns Caspar vonKrockow, Christmildesten Gedächtnisses, an welchemich, wie einen gar gütigen Wohlthäter, also auch treuenPatron gehabt, der, Zeit meines Hierseyns, mein Amtredlich unterstützet, dre Ehre Gottes, und der Kirchenund Schulen Bestes jederzeit befördern helffen, also,daß ich billig wünsche: Wollte GOtt, Er lebte noch!darnach, da nach dessen Ableben Ewr. Hochwohlgeb.Ihre besondere Güte und Wohlthat, mir schon in sokurtzer Zeit gedoppelt wiedersahren lassen; So habeum so vielmehr Ursach solches danckbarlichst zu rüh-men, und also zu erkennen, daß GOtt den Vater al-ler guten und vollkommenen Gaben inbrünstig anrufeund bitte, er wolle solches nicht unvergolten lassen, son-dern dafür Ihr Schild und grosser Lohn seyn, Ihretheure Seele mit allen Heils-Gütern segnen, Sienach seinem heiligen Willen noch lange Zeit zu so vielerTrost und Freude erhalten, und besonders in Ihremjetzigen betrübten Wittwen - Stande Ihre Freudeund Stärcke bleiben. Doch der GOtt Ihrer Va-ter, der Sie bisher so wunderbarlich geleitet nach sei-nem Rath, und mit Ihr gewesen, da Sie nach sei-nem
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