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Auerbach's Dorfgeschichten
Entstehung
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285
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Da heiret mein Schätzte,

No haun i den Dreck.

»Nicht so, man muß den Stiel umkehren; so muß esheißen," sagte Konstantin und sang:

Drei Wochen vor Ostern,

Da geht a weg Schnee,

Da heiret mein Wüste,

No haun i e Schön.

Ein^ schallendes Gelächter und allseitiger Lobpreis ausallen Ecken der Stube lohnte das neue Gesätz.

Der Peter sang:

Schätzte du närrt's,

Du liegst mir im HerzUnd du kommst mir et draus,

Bis das Leben ist aus.

Und:

Wenn i nu wüßt',

Wo mein Schätzele wär,

Und da wär mein HerzNit halb a so schwer.

Florian sang wieder:

Und wenn man will recht fröhlich seinUnd leben ohne Kummer,

Muß mer heircn wie die Vögelein:

Nur auf ein einzigen Sommer.

Konstantin sang:

Zu dir bin i gange,

Zu dir hat's mi g'freut.

Zu dir gang i nimmeh,

Der Weg ist mir z'weit.

Es wär mir et z'weit,

Und er wär' mir schon rechtUnd du kannst dir's wohl denken,

Du bist mir viel z'schlecht.