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Sepper mit dem Kaspar die Einladungen zur Hochzeitmachte, sagten die Leute: „Nun Sepper, jetzt kommt'sbald an dich," und er schmunzelte bejahend.
Am Hochzeitstage war es dem Sepper so wohl wieeinem Vogel im Hanfsamen. Er genoß die Vorfreudeseines künftigen baldigen Glücks. Als es zum Tanzeging, stieg er zu den Musikanten auf die Erhöhung undbestellte sie, sammt noch zwei Trompetern mehr, zu seinerHochzeit; er wollte als Gardist recht viel Trompeten haben.
Abends machte aber eine neue Erscheinung dem Seppereinen Strich durch die Rechnung; der Jäger kam nämlichauch znm Tanze, und die erste, die er „engagirte," war Tonele.
„Ist schon angeschirrt," antwortete Sepper statt des Tonele.
„Die Jungfer wird wohl selber reden können," erwie-derte der Jäger.
„Den nächsten Hopser wollen wir mit einander tan-zen," sagte das Tonele und nahm den Sepper bei derHqnd. Es wendete sich aber nochmals nach dem Jägerum, ehe es zu tanzen begann. Als nun das Tonele mitdem Jäger den Hopser tanzte, setzte sich der Sepper anden Tisch, und er nahm sich vor, "heute Abend keinen Fußmehr zu rühren, und daß das Tonele auch nicht mehrtanzen dürfe. Da kam Bärbele, von seiner „Gespiele"geschickt und forderte den Mürrischen auf. Der Hochzei-ten» darf nie einer einen Tanz ausschlagen, und so folgteder Sepper dem ihn nachziehenden Bärbele, das ihm als-dann beim Aushalten tüchtig die Leviten las: „Ich weißgar nicht," sagte es, „du kommst mir ganz närrisch vormit dem Jäger. Du bist dran schuld, wenn ihn das To-nele gern kriegt. Es thät schon lange mit keinem Ge-danken mehr nach ihm umgucken; wenn du es aber sofort und fort mit ihm quälst, da muß es ja immer wiederan ihn denken, und da denkt es darüber nach, ob eswirklich wahr ist, daß der Jäger es gern hat, und dakann es ihn eben auch gern kriegen, denn guck, er kanndoch noch besser tanzen, als du, so links 'rum kannst dudoch nicht hopsen."
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