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Auerbach's Dorfgeschichten
Entstehung
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besser als alle andern Bauern. Es war ihm zwar nierecht wohl in der Gesellschaft dieser Leute, die sich gerneinen guten Schoppen von ihm bezahlen ließen; aber,dachte er wieder, man muß doch Gesellschaft haben, undes ist doch besser, als Bauerngcschwätz. Ohne daß ersich's recht gestand, ging er gern in diese Gesellschaft, weilsie auf alle Art seiner Eitelkeit schmeichelte.

So geht's. Der Schloßbauer lebte i» Unfrieden i.nitsich, mit seinem Weibe, mit seinen Mitbürger», mit Allen,bloß weil er sich nicht demüthigen wollte, weil er nichtsvon den alten Herrenrechten, oder besser Unrechten, nach-lassen wollte, während er doch sonst noch vollauf zu lebenhatte; sein Herz und seine Gedanken kamen immer mehrin Verwirrung, und er richtete sich und die Seinigen zuGrunde, während es ihnen doch hätte so wohl sein können.

Nach und nach kamen einige alte Bauern, die zu Hausekeinen warmen Oft» hatten, oder die ihren scheltendenWeibern davon gegangen waren, in den Winterabenden zudem Schloßbauer; er aber war mürrisch und barsch gegensie, es verdroß ihn, daß nur diese und nicht auch die An-geseheneren kamen. Die Besuchenden blieben wieder weg.

Die Mutter war mit ihren beiden Töchtern oft mehrere