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Der Hansjörg hielt sich den Mund, es war ihm alsob ihm alle Zähne aus dem Kiefer herausgerissen wären;das Kätherle aber lachte aus vollem Halse und rief: „So,jetzt hol' dir dein' Pfeif'."
„Ja, ich hol' sie," sagte Hansjörg und knackte vorWuth eine Latte am Zaun zusammen, „kommet, Fideli,Laver, wir thun unsere Gäul' 'raus und reiten nach,und wenn wir darüber zu Grund gehen, den Halunkenlaß ich mein' Pfeif' nicht."
Die beiden Kameraden gingen davon und holtenschnell die Pferde aus dem Stall -, das Kätherle aber kamhekabgesprungen, rief den Hansjörg in den Hausgang,unwillig ging er zu ihm, denn er war bös, daß es ihnso ausgelacht hatte; das Kätherle aber faßte zitternd seineHand und sagte: „Um Gotteswillen, Hansjörg, laß diePfeif'. Guck, ich will dir auch Alles zu Gefallen thun, folg'mir nur jetzt. Willst du dich den» wegen so eines nichts-nutzigen Dinges umbringen lassen? Ich bitt' dich, bleib da."
„Ich mag nicht. Mir ist's recht, wenn mir einer eineKugel durch den Kopf schießt. Was soll ich da thun?Du kannst doch nur nichts als foppen."
„Nein, nein!" rief das Kätherle und fiel ihm umden Hals, „ich laß dich nicht gehen, du mußt da bleiben."
Den Hansjörg durchzuckte es wunderbar, aber er fragtekeck: „willst du denn mein Weib sein?"
„Ja, ja, ich will ja!"
Die Beiden umarmten sich selig, dann rief Hansjörg:„Mein Lebtag kommt mir kein' Pfeif' mehr in den Mund.Guck, mich soll ein Heiligkreuz —"
„Nein, schwör' nicht, du mußt's auch so halten können,das ist viel besser. Gelt, du bleibst jetzt aber auch da?Laß die Pfeif' beim Franzos und beim Teufel."
Unterdessen kamen die Kameraden zu Pferd, sie hattensich mit Heugabeln bewaffnet und riefen: „Tapfer, Hans-jörg, komm!"
„Ich geh'nicht mit," sagte der Hansjörg, das Kätherleim Arm haltend.