Von den Metallen einzeln genommen. *23
nicht mit aller Evidenz erwiesen sey, weil sie in seinemVersuche doch auch von fremdartigen Theilen habe her-rühren können. — Auch bey dem Schmelzen des Gol-des vor dem Löthrohre mit Lebenslust bemerkte Hr. Ehr-mann die Verflüchtigung des Goldes.
Oblervations kaltes par le moien äu verre aräent, par ^r.in Den /btem. vie /'acacü cie
vom I. >7O2. G. 147., übers, in Lrclls cbenu Archiv,B. II. S. 2Ü7. ^clairciilement toucbant 1a vüritica-tion äe 1'or au verre aräent, ^ar /e ebendas vom
I. 1707. übers a. a. O. S. gg2. Macguers chym.Wörrerb. Th. I. S. 466. ff. 490. ff. Th. U. S. 7:2. ff.Ehrmanns Schmelzkunst, §. 54.
Gold und Sauren.
§. 2285.
Das Gold wird von den bekannten gewöhnlichenSäuren nicht angegriffen. Daß die concentrirte Sal-petersäure durch anhaltende Hihe indessen das Gold, wie-wohl nur obenhin und in sehr unbeträchtlicher Menge,aufzulösen im Stande sey, hat Brandt erwiesen. Hr.Tület glaubt, daß ihre Wirkung nur mechanisch sey;Hr. Morveau hält sie für chemisch; Hr. Dejeux be-hauptet, daß nur die unvollkommene Salpetersäure, oderdie salpetrigte Säure in ihrem concentrirten Zustande esthue. Ein Gemisch von der Salzsäure und der Sal-petersäure, das unter dem Namen des Königswas-sers oder Goldscheidewassers (§. 842.) deswegen be-kanntist, löst das Gold auf, und wird als das gewöhn-liche Auflösungsmittel desselben betrachtet. Daß indessennur die dephlogistisirte Salzsäure auch in diesem Königs-wasser das eigentliche Menstruum des Goldes sey, wirdnachher bewiesen werden.
Neue Versuche, die Auflösung des Goldes in Scheidewasser be-treffend, von Ges. Brandt; in den schwev. Abh. I. 1748.
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