Von den Metallen einzeln genommen. 121
Nächtlich, und sein Klang sehr geringe. Seine Zähig-keit oder absolute Festigkeit ist groß, wird aber doch voneinigen Metallen übertroffen (§. aigg.). Musichen-brock fand, daß eine Goldstange, die 0,1 Zoll rheinl.dick war, Zoo U tragen konnte. Nach GickmgensVersuchen zerriß em Goldfaden von o,g Linien Paris. Di-cke und 2 Fuß Lange von 6 Pf. 9 Unzen 4 Du. und 60Gran franz. medic. Gewicht, und nach 7 andern Versu-chen von 16 Pf. 6 Unzen 45^ Gran. Die Ductilitatde6 Goldes übertrifft die aller andern bekannten Metalle(§. 21 z 9.), und ist zum Erstaunen groß; wie das Blatt-gold und das feine vergoldete Silberdrath zu den Tres-sen beweist. Das Gold wird bey dem fortgesetzten Häm-mern zwar spröder (8'ecrouit), erlangt aber durchs An-lassen (recair) oder Ausglühen seine vorige Geschmeidig-keit bald wieder.
Das Gold findet sich natürlich:
I. gediegen
i. gediegen Gold: g) goldgelbes
b) messinggelbes
c) graugelbes
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(GolchetwasSil-ber oder Kupfer.)
II. verlarvr(§. 2264.)
2. Llagiaker-Erz: (Gold, Silber, Eisen, Bley, Schwe-fel. Gcoposs.
z. )Vciß-Golderx: (0,18 Gold; 0,06 Silber; Wis-
muth, Schwefel. Gerhard).
§. 228z.
. Das Gold hat weder Geschmack noch Geruch, auchwenn es gerieben oder erhitzt wird. Master und Luft wir-ken gar nicht auf dasselbe, und es verliehrt in der letzter»nie seinen Glanz, und rostet nicht. Fremdartige Dingein der Luft können freylich seine Oberfläche unscheinbarmachen; das ist aber Schmutz und kein Rost.