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Dritter Theil (1795) Die Erdharze. Die kohligen Substanzen des Mineralreichs. Die Metalle. Anhang von Priestley's sogenanntem dephlogistisirten Salpetergas, und der Strontionerde
Entstehung
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X. Abschnitt.

der Destillation aus einer Retorte kein empyreumanschesDehl. Sie laßt sich im freyen Feuer überaus schwer ein-äschern, ist aber doch wirklich verbrennlich; zeigt aber da-bey weder Geruch, noch Rauch, noch Flamme. Es ge-hört eine beträchtliche Zeit dazu, ehe die fein gepulverteKohlenblende auf einem Calcinirscherben unter der Muf-fel des Probirofens dem Glühefeucr unter öfterm Umrüh-ren ausgeseht, völlig verglimmt und eingeaschert ist. Siekömmt also hierin mit dem Reißbley überein. Nach voll-endeter Calcination bleibt ein weißgrauer oder auch grau-brauner Rückstand übrig, der etwa 16 bis r o Procentbetragt, und aus Erden mit etwas wenigem Eisen be-steht. Nach Hrrr. wioglcb enthält die Kohlenblendeetwa O,8Z4Kohlenstoff, oK z6 Kieselerde, 0,01z Thon-erde, O-0.2 Kalkerde, 0,005 Elsen; nach Hrn. pan-zenberFer und HarduiIcr besteht sie aus 0,92 TheilenKohlenstoff, 0,04 bis 0,05 Thonerde, 0,02 bis 0,04Kieselerde, und 0,02 bis 0,0z Eisen.

De Morveau über eine unverbrcnnliche Steinkohle von Nivede Gier, und über die Eigenschaften einiger Stoffe, wennsie in den Zustand von Reißbleu übergegangen sind; in Lrellsckem. Amral. 1789. .B. I. S. 4^. ff. Chemische Untersu-chung des Liebschwiher steinkohlenähnlichen Fossils, von Hrn.wiegleb; ebendast I. 1790. L>. II. S. 29. ff.

§. 2128.

Vor dem Löthrohr plöhlich crhiht, knistert und zer-springt die Kohlenblende; nach und nach aber erwärmt,verglimmt sie sehr langsam, ohne Flamme, und ohne dieFlamme der Lampe zu färben. In glühenden Salpetergetragen verpufft sie, und braucht achtmal so viel vomerstern, um ganz zu verbrennen. Mit Glaubersalz ver-mengt und geglühet, verwandelt sie es in Schwefelleber.Auf nässtm Wege wirken die Alkalien nicht darauf. Auchdie Sauren verändern sie nicht. Alles beweist also die

wahr-