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Gröfsere und kleinere Versammlungen dieser Art fanden auch an dem heutigenund allen folgenden Tagen Statt.
Nach Eröffnung der vierten Sitzung am Montag den 22‘ lcn Sept. leitete derGeschäftsführer die Aufmerksamkeit der Versammlung zunächst darauf hin, dafs,bevor manche der Anwesenden Berlin wieder verlassen, ein Beschlufs wegen desnächsten Versammlungs-Ortes gefafst werden müsse. Er forderte daher auf, dafs,wer unter den in Vorschlag gebrachten Orten: Stuttgardt, Tübingen, Baden,Freiburg, Heydelberg und Bonn einen vorzugsweise zu empfehlen beabsichte,jetzt mit seinen Anträgen hervor trete.
Herr Sch übler sprach darauf für Stuttgardt, Herr Sülze r empfahlHeydelberg, Herr Oken entwickelte in einem ausführlicheren freien Vortrag,dafs Universitätsstädte vorzugsweise von der Gesellschaft besucht, Residenzen dage-gen, die nicht zugleich Universitäten enthielten, gemieden werden sollten, HerrTiedemann erhob sich für Heydelberg, Herr Nöggerath für Bonn, HerrSchultze für Freyburg. Der Geschäftsführer liefs für jeden dieser Orte durchAufheben der Hände abstimmen. Es zeigte sich nur eine geringe Zahl, welche fürStuttgardt, Tübingen, Baden und Freiburg geneigt waren. Dagegen zeigtesich eine gröfsere Zahl Beistimmender für Bonn und Heydelberg und es konntenun zwischen diesen beiden auf die oben genannte Weise entschieden werden. Beider Frage über Heydelberg wurden 128 Bejahende gezählt bei Bonn nur 81.(Von den Anwesenden, deren Zahl über 350 betrug, stimmten, einer von HerrnOken vorher gemachten Bemerkung gemäfs, alle Nicht-Schriftsteller nicht mit.)
Als nun über die, für die Versammlung in Heidelberg nach §. 11. und 16.der Statuten zu wählenden Geschäftsführer abgestimmt werden sollte, machte HerrOtto von Breslau den Vorschlag, Herrn Tiedemann zum Geschäftsführer, HerrnGmelin zum Secrelar zu ernennen, was auch ohne Widerspruch von der Gesell-schaft und den beiden anwesenden Mitgliedern angenommen wurde.
20. Hierauf hielt Herr Professor Dr. Böttiger von Dresden einen Vor-trag über das Silphium der Alten, an welchen er den Antrag wegen der schonin Dresden und München besprochenen Herausgabe des Plinius knüpfte, indem erzugleich das von Herrn Thierscli in München in Betreff dieses Gegenstandes andie Gesellschaft gerichtete Schreiben millheilte. Der Geschäftsführer vertagte dienähere Berathung und Entscheidung über diesen Gegenstand, da heute mehrerelängere Vorträge angekündigt waren, bis zur letzten Sitzung, und empfahl vorberei-tende Verständigung über denselben. Stunden.)
21. Herr Hofrath Dr. Sulzer aus Ronneburg erzählte einen merkwürdi-gen, von ihm vor 33 Jahren beobachteten Fall von Exostose in der Augenhöhle
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