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die er als Gelehrter wie als Staatsmann sein ganzes Leben hindurch so Ausgezeich-netes geleistet.
Wenn unter solchen Auspicien die Geschäfte der frühesten Anordnungen schonvon den freudigen Aussichten auf ein heitres Gelingen begleitet sein mufsten, so er-höhten sich diese Hoffnungen bald durch die von allen Seiten verlautenden Nach-richten einer sehr allgemeinen und ehrenvollen Theilnahme. Je mehr sich diese be-stätigten, desto dringender ward die Sorge für eine in demselben Verhältnifs gestei-gerte Ausdehnung der zu treffenden Anstalten. Über diese ward zuerst zu Anfangdes Monats Julius an Ein Hohes Ministerium berichtet, und es erfolgte darauf dieGenehmigung der vorgeschlagenen Einrichtungen mittelst Rescripts vom 16 tcn dessel-ben Monats, durch welches zugleich den Geschäftsführern eine gewisse Summe zurBestreitung der dringenden Ausgaben zugestellt ward. Zugleich geruhten Se Excellenzfolgendes Schreiben an die Professoren der Naturwissenschaften sämtlicher Landes-Universiläten zu erlassen:
Um die Versammlung der deutschen Naturforscher und Ärzte, welche unter GenehmigungSeiner Majestät des Königs im bevorstehenden Herbste hier Statt finden und am 18 tcn Septbr.d. J. ihre Sitzungen eröffnen wird, für die Wissenschaft so erfolgreich als möglich zu machen,hege ich den lebhaften Wunsch, dafs alle ausgezeichnete Gelehrte des Inlandes, welche nachS. 3. und 4. der Statuten zur Theilnahme an der Gesellschaft berechtigt sind, die diesjährigeVersammlung mit ihrer Gegenwart erfreuen mögen.
Es wird diese Veranlassung zugleich den Gelehrten des Inlandes durch die Gelegenheit,eine persönliche Bekanntschaft mit anderen Gelehrten des In- und Auslandes anzuluiüpfen,in vielfacher Beziehung nützlich und erfreulich werden. Ew. ersuche ich ergebenst, von
diesem meinem Wunsche die in Ihrer Provinz lebenden Schriftsteller im naturwissenschaft-lichen und ärztlichen Bache, welche Ihnen zur Theilnahme an der Versammlung vorzugsweisegeeignet scheinen, mittelst einer von Ihnen gemeinschaftlich zu erlassenden Einladung aufeine angemessene Weise in Kenntnifs zu setzen. Die beschränkten Fonds des meiner Leitunganvertrauten Ministeriums gestalten mir nicht, mit diesem Wunsche auch die Verlieifsung einerEntschädigung der Kosten zu verbinden, welche für jeden Einzelnen aus seiner Theilnahmean der Versammlung erwachsen werden. Sollte aber einzelnen besonders ausgezeichnetenGelehrten in Ihrer Provinz wegen ihrer zu beengten ökonomischen Verhältnisse ein Beitragaus öffentlichen Fonds zur Bestreitung jener Kosten unentbehrlich sein: so werde ich fürsolche Männer auf Ew. gemeinschaftlichen Antrag eine ausserordentliche Unter-
stützung Allerhöchsten Orts um so bereitwilliger auszuwirken suchen, je mehr dieselbennach Ew. Ansicht geeignet sein werden, durch ihre Anwesenheit die Zwecke
der Versammlung der deutschen Naturforscher und Ärzte wesentlich zu fördern.
Mit Vergnügen benutze ich diese Veranlassung, Ew. meiner vorzüglichen Ihnen
gewidmeten Hochachtung zu versichern. Berlin, den l6 tcn Juli 1828.
gez. von Altenstein.
An die Professoren, Herrn Medicinal-Ilath Dr. Hagen. Dr. Burdach. Dr. v. Baer.
Dr. Meyer.
Hoch- und Wohlgeboren.
in Königsberg in Pr.