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Beilage l.
Ucber die Kreuzpredigt Sylvester II. und densyrischen Zug der Pi sauer im Jahr 999.
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Dem Papst Sylvester wird die Ehre wohl bleiben, zumerstell Male die Idee einer Befreiung Jerusalems im Abend-lande ausgesprochen zu haben: der Zweifel wenigstens an derAechtheit des uns erhaltenen Aufsatzes entbehrt bis jetzt jedespositiven Beweises. Trotzdem habe ich ihn in der obigen Dar-stellung mit Stillschweigen übergangen, nicht sowohl weil erohne alle sichtbaren Folgen geblieben, als weil er mir seinerganzen Fassung nach nicht auf praktische Zwecke berechnet ge-wesen zu sein scheint. Sylvester führt Jerusalem redend ein,die dortige Kirche klagt über ihr Unglück und ihre Unterdrük-kung, nicht eben ausführlich und ohne alle wirksame Spccia-licn; mit der Bitte um Hülfe wendet sie sich an die Kirchendes Abendlandes und schließt mit den Worten: so stehe aufdu Streiter Christi, sei Bannerträger und Mitkämpfer desHerrn. Es scheint aber klar, daß in solchen Formen wohl einerregter Geist einem lebendig aufgefaßten Gefühle Luft macht,nicht aber ganze Völker unter die Waffen rufen und große Heereversammeln kann.
Ich sagte, dieser Aufruf sek ohne Folgen geblieben, schonWilken (Kreuzzüge I-, 28 .) hält, freilich ohne Gründe dafüranzuführen, den hienach unternommenen Zug der Pisancr nachSyrien für unwahrscheinlich. In der That erwähnt ihn nichteine weder frühere noch spätcre"pisanische oder morgenländischeNachricht; er ist ganz und gar erfunden, und die Quelle dieserErdichtung, so viel ich sehe, vollkommen nachweislich. Der