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Gottfrieds Tode mir Verbesserungen, keine Rückschritte cinge-trcten waren, bedarf wohl kaum der Erinnernng. Es ist einEngländer, Seawnlf genannt; er beschreibt uns zuerst dieHeerstraße von Joppe nach Jerusalem, den gebräuchlichen Wegfür alle die Tausende, welche religiöser Trieb aus dem Abcnd-landc heranführtc. Die Straße sei gebirgig, rauh und höchstgefährlich, weil die Saracencn stets ans der Lauer, in Bergenund Höhlen im Hinterhalt versteckt waren- Wie viel mensch-liche Körper liegen ans und am Wege unbecrdigt, sagt Sca-wulf; vielleicht wundert man sich darüber, ja der Boden istFels, wer will hier graben? und wer so unklug wäre, des-halb die Gefährten zu verlassen, er würde nur sich selbst einGrab graben 62). Ebenso auf dem Wege weiter, wohin erkommt, sieht er Trümmer und Elend, die Kirchen vor Jeru-salem sind von den Heiden verwüstet worden ss), Bethlehemliegt in Ruinen 61), Hebron, die größte und schönste Stadt, istzerstört sr), Nazareth bis auf ein einziges Kloster vernichtet ss).Ferner ans dem Rückweg: er schifft sich in Joppe nach (Zy-pern ein, aber, sagt er, wir hielten uns dicht an der Küste,weil wir aus Furcht vor den Saracencn das hohe Meer nichtzu gewinnen wagten; einmal entwischen sie mit Mühe, viel-fach haben sie von Piraten zu leiden 67). Trotzdem nennt er
nm Kräften stand, sich gut unterrichtet. Er war, wie d'Avezac inx,i-»ef. gründlich erörtert, vom 12, October 1102 Isis zum 17. Mai1103 in Palästina und hat in dieser Zeit die gewöhnliche Tour derPilger gemacht.
62) 8earv»If 258 ff.
63) Ibiä. p. 267.
64) Ibisi- Nur das Marienklvster war noch erhalten, Woher ttnenen(sue 1'etal sie 1a teere siiinde, in den mein, sie 1'acall. lies iuscr.1 , 50 p. 213) seine Angaben von der dasili^us sn^erde, mit ihrerMarmorbekleidung, mit Säulen und Mosaiken genommen hat, vermagich nicht zu entdecken. Die bei ihm angeführten Citate sagen nichtsdavon,
65) Idi-I. x. 269.
66) Idici. 67) Idlst, p. 271. 272.