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Geschichte des ersten Kreuzzugs
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zcn und Kriegsgeräth; der Wesir eilte die Stadt zu verlassen,unmittelbar hernach sah man auch die ägyptische Flotte die An-ker lichten und das Weite suchen. Der Sieg war in jederHinsicht entscheidend.

Albert, der sonst in diesen Thcilcn seines Buches sich ziem-lich genau an das geschichtliche Factum hält, gestaltet den Vor-gang der Schlacht in mehreren Punkten um. Gottfried, sagter, nahm seine Stelle in der Schlachtordnung vor dem Stadt-tbore ein; nach den übrigen Berichten und der Natur des Lo-cales ist das eine völlige Unmöglichkeit. Eine andere Erzäh-lung, einzig zum Ruhme des Herzogs erfunden, knüpft er andas strenge Verbot aller Plünderung, welches schon am 13.erlassen worden war N). Nachdem die Feinde geschlagen sind,meldet er, werfen sich die Christen in das Lager und auf dieunglaublich reiche Beute; sogleich kehren die Aegyptcr um unddas Schicksal des Tages droht sich zu wenden. Da bricbtGottfried, der am Gebirge den Nachtrab führt die Stel-lung am Thore ist schon wieder vergessen zur Hülfe hervor,rafft mit strengen Worten die Zerstreuten zusammen und treibtdie Saraceneu zum zweiten und jetzt entscheidenden Male indie Flucht yz). Wie gesagt, das Ganze ist ungcgründet; derKönig des heiligen Grabes sollte eben um die Rettung desneuen Reiches das letzte umfassende Verdienst haben.

Nach der Schlacht sandte Raimund an den Befehlshaberder Stadt, in der sichern Hoffnung, ohne Anstrengung derselbensich bemächtigen zu können. In der That war die Muthlosig-keit daselbst vollkommen; wir erinnern uns, daß die Scldschu-

92) Auch Lies Verbot hat er umgestattet, der Herzog und die übrigen Für-sten hatten es gegeben, Abschneiden der Hände und Füße sei Strafedes ucbertreters gewesen. Nach der Beschaffenheit des Heeres ist dashöchst unwahrscheinlich; weit mehr empfiehlt sich die Angabe der Ge-sten und Raimunds, der Patriarch habe-das Verbot gegeben und Er-communication als Strafe der Widersetzlichkeit ausgesprochen.

93) ätb. p. 288.