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Geschichte des ersten Kreuzzugs
Entstehung
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Nach und nach fand sich denn auch das nothwendigc Ma-terial zusammen und mau konnte die Arbeiten beginnen. Tan-crcd entdeckte durch glücklichen Zufall in entlegner Grotte tiefversteckt gewaltige Stamme, die früher schon den Aegyptcrnzur Bcrennung der Stadt gedient hatten 28 ). Vier Meilenweit von dem Lager entfernt zeigte ein Suriane ein Gebüschgegen Sichcm hin gelegen, dorthin ging Graf Robert vonFlandern mit 200 Begleitern, um durch eingefangnc Saracenenund Kameclc das Holzwerk in das Lager schaffen zu lassen 2 y>Der Dorrath wurde getheilt, die eine Hälfte übernahm GrafRaimund, dessen Maschinen durch die Genueser unterstützt Wil-helm Richau erbaute. Aus dem Reste des Materials errichtetedann Gaston von Bcarn für die Lothringer, Flandrer undNormannen einen zweiten Thurm mit dem nöthigen Zubehöre).Dies erst beendigt, zweifelte man keinen Augenblick an demglücklichen Ausgang der Belagerung, und förderte demnach dieArbeit auf allen Seiten mit größter Emsigkeit.

Wahrend dieser Bemühungen hatte sich neuer Zwie-spalt unter .den Fürsten erhoben, der freilich nicht zu so be-denklicher Ausdehnung wie die früher» Handel gelangte. DieUrsache war, daß Tancrcd, wie erwähnt, für sich allein Beth-lehem besetzt hatte; wer zunächst den Widerstand dagegen aus-sprach, wissen wir nicht, doch ist wahrscheinlich, daß der Grafvon Toulouse hier die alte Feindschaft erneuert hat. Dennder einzige Autor, welcher diese Händel anführt, ist der Ca-plan des Grafen ri), und andrerseits berichtet Albert, bei derfeierlichen Proccssion auf den Oelberg, kurz vor dem FalleJerusalems, habe Tancrcd auf Ermahnen Peter des Ere-miten und des Eaplans Arnulf dem Grafen Raimund alle

28) lisll. c. 120.

29) ält>. p 275. Ilaä. c. 121. ^»Nst>. p. 811 nach N->ii» 177.

Es ist Alles dieselbe Nachricht, dasselbe Ereigniß gemeint.

30) Naim. I. c.