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Geschichte des ersten Kreuzzugs
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stigc Geschenke, um einem zweiten Angriff zuvorznkommen. Rai-mund Agiles tchcilt hier einen Zug mit, der eben nicht hoheBegriffe von der Uncigcnnützigkcit sämmtlicbcr Heerführer gibt:ein jeder der Fürsten sandte umher an die benachbarten türki-schen Städte, und verkündete, er sei das Haupt des Heeres,und im Stande, dessen Angriffe nach Willkühr hierhin unddorthin zu leiten.

Am meisten aber, fahrt Raimund fort, verwirrte Tancredden Stand, der Dinge. Nachdem er 5000 Solidi und zweitreffliche Strcitrosse von dem Grafen empfangen, damit er inseinem Dienste bliebe bis Jerusalem, wollte er sich dennoch vonihm trennen und dem Herzog von Lothringen anschließen. Dar-über entstand heftiger Streit, endlich schied Tancred von demGrafen in Unfrieden." Seitdem ist die Zwietracht nun offen-bar im Lager und bricht an allen denkbaren Punkten hervor.Daß Tancred der Mittelpunkt des Widerstandes gegen Tou-louse gewesen, unterliegt keinem Zweifel, auch in der lothringi-schen Tradition bei Albert nicht; er bringt Gottfried und Ro-bert zur Opposition herüber; seitdem enthalten sich die Nicht-provenzalen des Kampfes, und der Streit über die heiligeLanze erneut sich zwischen beiden Parteien ans das Heftigste.Will man dem Caplan Raimund glauben, daß Tancred die5000 Solidi erhalten, so überzeugt man sich leicht, daß irgendein hier nicht ausgesprochenes Motiv sein Benehmen geleitethaben muß; ans bloßem Muthwillcn kann er doch nicht ein soentschlossener Gegner des so eben befreundeten Heerführers ge-worden sein. Raimunds Aussage über die Geldsummen wirdaber unbedenklich durch das Stillschweigen, welches die norman-nischen Quellen, besonders Radnlf, über diesen Punkt beobach-ten: lctztrcr, der vor Maara nicht glimpflich mit St. Gillesverfährt, der dann die Geschichte von Arktis ganz im Sinneder Gesten vorträgt, hätte so wesentliche Dinge nicht ausgelas-sen, wären sie rühmlich für Tancred gewesen.

Auch scheint mir der wirkliche Grund für Tancreds Hand-lungsweise nicht schwer zu crrathcn. Es war nicht persönlicheAbneigung und nicht der Unwille über nnvollzognc Bcrpflich-