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Geschichte des ersten Kreuzzugs
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oft so weit auf, daß man Tausende in den Feldern umhcrstrei-fcn und den Boden durchwühlcn sah, ob nichts Eßbares anzu-treffen sei. Mit Grausen erwähnen die Quellen, hier habeman das Fleisch erschlagener Feinde verzehren müssen; eineMenge der Pilger verließen das Heer und gingen in die Hei-math zurück; die Saraccnen erschraken, sagt Raimund: welchein Volk ist das, sprachen sic, das nach Leiden und Gefahrenan Menschcnfleisch steh stärkt Gott hatte uns znr Furcht ge-setzt aller Heiden, wir aber wußten cs nicht und litten in un-scrm Elend. Jndcß vermehrte sich die Zahl der Angreifer;Bocmnnd, der seinem Nebenbuhler keinen Schritt zu Dolksgunstund Ruhm voransgcbcn wollte, war ihm gefolgt und bcthciligtesich an den Thatcn und Gefahren der Belagerung. Die Pro-venzalcn sahen ihn nngern erscheinen; sie hatten auch ohne ihnzu siegen vermocht und fürchteten jetzt, als sic ihn erblickten,von Neuem alle jene Spöttereien, Storungen ihres Wesens undTreibens, zuletzt Ucbervorthcilnng und Schmälcrnng ihres Ge-winnes. Auch traf das Alles ein; was half uns die Ankunftder - Normannen, sagt Raimund, cs wurde viel schlechter alsvorher gekämpft. Peter Bartholomäus, und seine Lands-leute mit ihm, wurden durch eine neue Erscheinung des heil.Andreas erfreut; die Normannen lachten, sie waren zu nichtsnutze, ruft der Autor aus, sie waren uns nur hinderlich. In-des kam man im Lauf einiger Wochen mit der Anfertigung derBclagcrungsmaschincn zu Stande, und vermochte dann denKampf unter bessern Aussichten wieder auszunchmen. MehrereTage lang wurde gestürmt, die Belagerten leisteten kräftigenWiderstand und erst der persönliche Hcldcnmnth eines edlenProvcnzalen vermochte den Christen die Stadt zu eröffne».Gulfer de la Tour, der berühmte Löwcnrettcr und Schlangcn-würgcr, faßte mit wenig Gefährten Fuß ans der Mauer, undhielt standhaft alle Angriffe aus, bis größere Schaaren folgtenund sic ihrerseits im Stande waren, vorwärts zu gehn unddas Innere der Stadt zu überschwemmen w). Zwar behaup-

te 11. Dccember. Oesi .2 i>. 24. 20. Dccbr. Kcmalcddin. -