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Geschichte des ersten Kreuzzugs
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noch gehorchten die Truppen und noch im letzten Moment er-leichterte sein thörichtes Selbstvertrauen den Franken die Ret-tung. Als sic am Morgen des 28 . wohlgeordnet, Schaar aufSchaar, über die Orontesbrückc zogen, saß Kcrbnga beim Schach-spiel an); es kam Meldung ans Meldung, die Emire eilten zuihm, man möge den Ausgang sperren und damit die Feinde ein-zeln anfrciben; er sagte: laßt sic alle hcrvorkommen, daß siedesto gewisser verderben.

Ter Plan der Christen war, mit ihrer Schlachtlinic denganzen Raum zwischen Fluß und Gebirge anszufüllen ab), umjede Umgehung zu verhindern; da das türkische Lager unter-halb der Brücke stand, hatten sic die Fronte nach Weste» undden Fluß links neben sich. Hugo der Große und Robert vonFlandern führten die erste Abthcilnng unmittelbar am Orontcsentlang ach; rechts neben ihnen rückte Gottfried ein, dann Ro-bert von der Normandie; die vierte Abthcilnng bildete» dieProvcnzalen, durch Adhcmar von Puy geführt. Wahrend sicsich ordneten a»), kam Botschaft von Kerbuga, er nehme denvon ihnen vorgeschlagenen Zweikampf an: was ihn so plötzlichbewog, ist unbekannt, jedenfalls war cs jetzt zu spät, und dieChristen rückten ohne anfzuhaktcn weiter vor. Tancrcd, derFührer der fünften Abtheilung, war im Begriffe, seine Stellein der Linie neben Adhcmar cinznnchmcn; als plötzlich einestarke Schaar türkischer Reiterei ans dem Wege von St. Si-

45) flsim. zi. 154.

46) linim. >i. 154 und Oesla s>. 21. Raimund sagt ausdrücklich I5c>;tciacies scias versus niaiitcina cliiÜAkManI, cnvenles ns inriiigk-eet a lei-go.

47) Oesta zi. 21. Lc^iitnbant inxla cuznac» , nbi viclns Diiroorunr

erat.

48) h'nlelier s> 393. Ei» Emir sagt zu Kerbnga: letzt flieh odce käm-pfe, die Franken nah», ich sehe das Zeichen ihres großen PavsteS.Kerbnga: ich will z» ihnen schicken nm einen Einzelnkampf. Unterdem mngnns >n>pa kann dcch nnr Adhemar verstanden werden. DieSache selbst auch bei Halm p. 154 und Hast. c. 84 ff.