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schien die Absicht des Emirs nicht fern mehr von ihrer Er-füllung.
Es ist keine Frage, daß diese Kampfe den Höhenpnnkt al-les Heldcnthnms nnd aller Leiden bilden, welche den Namenunsrer Kreuzfahrer verewigt haben. 2hre zeitliche Dauer warnicht bedeutend, drei Wochen ungefähr, aber in diesem engenRaume ein Uebcrmaasi von Elend, Gefahr und übermenschlicherAnstrengung, ohne einen Moment der Rübe und der Erleichte-rung. Hier bedauert man, das Factum nicht in völlig gewis-sem Bestände und geschichtlicher Anordnung Herstellen zu können:ein Tagebuch dieser Belagerung zu liefern, sind wir trotz viel-facher Belehrung aus verschiedenen Quellen nicht im Stande.Die Gesten sowohl als Raimund erzählen zu solchem Behufweder vollständig noch gleichmäßig genug ; Radnlfs Bericht überdiese Vorgänge ist völlig unbrauchbar, nnd Kemalcddin gibtfreilich lehrreiche aber sehr sparsame Notizen, lieber dies Al-les legt sich mm die Tradition mit den wechselndsten Gestaltenund den trügcndsten Schcinbildern: Albert, Gilo nnd andreAutoren sind voll davon nnd haben kein anderes Ereigniß sovielfach bearbeitet nnd für unsre Erkenntnis; in solchem Gradeerschwert. Ihre hauptsächlichen Abweichungen beizubringen,werde ich in dem Folgenden nicht unterlassen: für die Sacheselbst wiederhole ich, daß eine feste chronologische Anordnungnicht zu erreichen war.
Der Eitadelle gegenüber, durch ein langes schmales Thalvon ihr getrennt, erhob sich ein zweiter, niederer Bergrücken,derselbe, ans welchem Bocmnnd in der Nacht der Einnahmesein Panier aufgcsteckt hatte. Von hier aus deckten dic Chri-sten dic Stadt gegen Ahmed Ebn Mcrwan; in dem Thale,durch keine Gebäude gedeckt oder gehindert, kämpfte man wieauf freiem Felde. Anfangs standen wohl nur Normannen hierzur Besatzung, bald aber wurde die Stelle so gefährlich, daßman dem einzigen Herzog von Lothringen dic Vertheidignng derübrigen Werke überließ >s), und alle sonstigen Streitkräftc hier
15) Niiim. 152.