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Geschichte des ersten Kreuzzugs
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Entwicklung der Tradition.

Indem ich mich hier zu der Sage und ihre» Erzeugnissenzu rück wende, gedenke ich zunächst ein durchaus isolirt stehendesBruchstück zu untersuchen, welches durch Albert iu die Geschichtecingcführt, von Wilhelm als acht historisch beglaubigt unddurch TassoS Bearbeitung iu aller Welt berühmt geworden ist:das tragische Ende des dänischen Königssohn Swen mit seinen1500 Rittern und seiner Braut Floriua, der Tochter des Her-zogs von Burgund, der Wittwe des Fürsten von Philipp:.Stach der Einnahme von Nicaa, sagt Albert 53), hatte er sicheinige Tage verspätet, war von Alerius gut ausgenommen wor-den und zog dann durch Romainen bis nach Fiuimiui undFerna 5 - 1 ). Hier von einigen Griechen den Ungläubigen vcrra-then, wird er von Solimann oder Kilidseh ArSlau im Wal-dcsdickicht überfallen und nicderqcmacht mit allen seinen Beglei-tern. Florina flicht, so schnell ihr Maulthicr sic fortbringcnkann, wird aber von mehreren Pfcilschüsscn durchbohrt, undsinkt, nachdem sie auch so eine Strecke weitcrgeritten, todt vondem Thierc hinunter. Ich habe schon oben auf den sagenhaf-ten Eingang dieser Erzählung aufmerksam gemacht; dazu kommtnun, daß keine unsrer Quellenschriften von dem Vorgänge Kundehat ss). Wie gesagt, steht die Erzählung völlig isolirt; sic istcs auch bei Albert selbst, der nichts von dem Prinzen zu sagenweiß, als daß er jung und schön gewesen, der über Früheresund Spateres, damit Zusammenhängendes nicht eine Splbc

63) III. 54.

54) Für Ferna finde ich keine altere Nachmessung als in den Berichten überden Krcnzzug Barbarossas, dieser steht den Montag nach Himmelfahrtbei Philometinm, siegt den Tag nach Pfingsten bei ssirma und erreichtfünf Tage hernach Iconinm. Finimini ist Philomelimn.

55) Eine ganz verkümmerte Spur hat sich in den stnual. 8axe> a<I a. tvöliverloren; der nennt unter den auszichendcu Fürste» eine» srator ro-zis Hanvruin cum stnolins s^ixon^is.