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Geschichte des ersten Kreuzzugs
Entstehung
Seite
397
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Stadt nicht leicht verwehrt wurde. Man beschloß endlich, ihreBrücke auf jede Weise zu sperren; cs erschien das um so wich-tiger, als die Straße uach St. Simeonshafcn (an der Mün-dung des Orvntes) unmittelbar hier herbeiführte und die Ver-bindung mit dem Meere jetzt schon die bestimmtesten Vortheilcdarbot. Wir erwähnten, daß unmittelbar nach dem Concitvon Clcrmont Genua und Pisa Flotten nach dem Orient zusenden beschlossen hatten: auch war im Laufe des Winters eingenuesisches Geschwader an der syrischen Küste erschienen, undhatte in St. Simconshafen Anker geworfen Zs).

Auf ihre Mitwirkung rechnete man in diesem Augenblicke;man gedachte mit der Hülfe ihrer Werkmeister und Zimmerleutein möglichst kurzer Zeit ein Castell vor der feindlichen Brückezu errichten und dadurch jene Ausfälle ein für alle Mal abzu-schncidcn. Boemund und der Graf von Toulouse übernahmen,die Genueser in das Lager zu geleiten 34); die klebrigen sollteniudcß den Bau beginnen und nach Kräften fördern. Unmittel-bar vor der Brücke lag ein muhamcdanischer Begräbnißplatz,etwas erhöht, cingczäuut, ein natürlicher Anhaltspunkt an):kaum aber hatten dort die Arbeiten begonnen, so erfolgte einnachdrücklicher Anfall der Türken, denen die Wichtigkeit desPunktes nicht verborgen war; die Christen wurden nach kurzemGefechte verjagt und erlitten beträchtlichen Verlust ai). Amdritten Tage kam Botschaft von den abgesandtcn Fürsten, siehofften im Laufe des Tages im Lager cinzutreffcn, doch möge

38) 6asta p. 12.

39) li-iim. p. 147. 6osta I. c. Graf Stephan von Blois sagt cum1.x tautum militum milibus; hier ist sicher irgend ein Fehler, unddie Zahl entweder verschrieben oder durch Stephan selbst irrthmnlichangegeben.

40) Naim. p. 143.

41) Usiist. Xnselmi p. 431 sagt, einige Franken hätten das Gefecht ausreiner Kampflust begonnen; die Angabe des Textes sti'ib.t sich auf dieGesten I. c.: Xo8 cjui remansimus, cougregati in unum, castrumiuci^letmmus etc.