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zu erwarten. De» 1l. Morgens kam cs zum Treffen; dieFranken waren bedeutend schwacher an Zahl, und schwankteneinen Augenblick, da entschied Boemnnd mit einem wohlgeord-neten Angriff, in geschlossener Linie, mit wehenden Fahnen,den Sieg für die Lateiner. Der Verlust der Türken an Letz-ten war nicht beträchtlich, doch gewannen die Christen eineansehnliche Beute an Pferden und Kricgsgcrath. Als sie Abendssicgcsfroh in das Lager zurückkchrten, fanden sic auch hier denheftigsten Kampf glücklich beendigt. Bagi Sijan hatte an al-len belagerten Thoren den ganzen Tag hindurch Ansfalle ge-macht, allein an keinem Punkte die feindlichen Stellungen über-wältigen können. Es war dies der letzte der vereinzelten Ent-satzversuche der umliegenden Emire; Kerbuga begann bereits,durch Mohammed Asfar anfgefordcrt und von dem Sultan be-vollmächtigt, umfassendere Rüstungen, deren Vollendung abzn-warten, die übrigen Fürsten überein gekommen waren. Ichwerde hierüber, so wie von dem Ncrhältniß der Franken zuden Fatimiden, später zu reden haben: eine ägyptische Gesandt-schaft befand sich damals im christlichen Lager ss) , der maneinige hundert Köpfe der erschlagenen Türken nach diesem sowie nach cincin spätern Gefechte überreichte.
Nntcrdeß besserte sich die Lage des Krcnzhccrcs mit jederWoche. Die Witterung wurde günstiger, die Armenier liefer-ten reichliche Zufuhr, die Umgegend war sicher und durchausvon den Christen eingenommen. Bagi Sijan seinerseits stei-gerte seine Hartnäckigkeit, seinen Eifer, und erfüllte mit seinenRcitcrschaaren tagtäglich das nördliche Ufer des Orontes. Hierzwischen der städtischen und der fränkischen Brücke gab es un-aufhörliche Gefechte, in denen die Franken nicht übernimmtwurden, aber doch manchen Verlust erlitten Z?), während denTürken bei einem mißlungenen Angriff der Rückzug in die
36) Die Iii-a. b. 8. c 46 ist darüber am Ausführlichste», doch reden auchdie übrigen Quellen davon.
37) Einzelne solcher Vorfälle schildert die bist.. l>. 8., mehr noch Albert.