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beizustcuern. So brachte er in Kurzem Dorräthe und Lebens-mittel für etwa sechs Monate zusammen, vermehrte die Besat-zung bis auf 16000 Mauu o) uud sah die Festungswerkealler Orten in trefflichem Staude. Die Mauern wurden von450 Thürmcn gedeckt nud beherrscht; dabei hatten stc solcheDicke, daß ein Viergespann ans ihnen umhcrfahren konnte.Versuchen wir hier nun, die ferneren topographischen Verhält-nisse der Stadt, so weit es zum Vcrständniß des Folgendennothwcndig ist, kurz zu bezeichnen?).
Das Thal, worin Antiochien liegt, ist etwas über 2000Schritte breit 8), es wird durch zwei parallel von Osten nachWesten streichende Bergrücken eingeschlosscn und in seiner gan-zen Lange von dem Orontes durchströmt. Der Fluß, hier vonNordosten kommend, erreicht etwa 12 Millien vom Meere denFuß der südlichen Kette, den er von diesem Punkte an bis zurKüste ohne Unterbrechung bespült. Gerade hier nun, zwischenBerg und Fluß wie eingeklemmt, ist die Stadt angelegt; sicberührt den Orontes mit ihrer Nordwcstccke und steigt von dortnach Süden und Südostcn das Gebirge hinan. Innerhalbihrer Mauern zcrthcilt sich dies in mehrere Abhänge, mehr oderweniger steil und von schmalen und schroffen Thälcrn durchsetzt,durch welche Bäche hinabstürzcn und die Stadt mit Wasserversorgen. Auf der höchsten dieser Bergspitzcn, gerade in derSüdwcstccke der Mauer, erhob sich damals die Citadelle; siebeherrschte die übrigen Quartiere um ein Bedeutendes und über-sah die Stadt, den Strom und das Thal weit bis zum Meerehin. Von hier zog sich die Stadtmauer, nach Süden sehend?etwa 12000 Schritte weit über den Rücken des Gebirgs, aufdieser Seite ohne Thor oder Ausgang. Dagegen lag in der
6) Naim. s>. 143.
7 ) >VUI. IV. c. 10 ff. gibt eine weitläufige Topographie, wovondas Wesentliche sich aber schon bei Naim. s>. 143 vorfindet. Für diemilitärische Ansicht ist Uastnls n. 48 am deutlichsten.
8) Naim. s>. 154. kirant en'im Montana lonzo a sionto sjnasi stuolni»magnis milliarilms. Neuere Angaben stimmen damit.
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