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Geschichte des ersten Kreuzzugs
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neu älteste» Sohn Schanis Eddewlct, schrieb gleichzeitig anden eben angegriffnen Feind, den Emir von Emcssa, nnd riefzahlreiche in jenen Gegenden streifende Arabcrhorden ans 2).Sein zweiter Sohn Mohammed Asfar ging nach Osten ab,nm Kcrbuga nnd Bcrkjarok zn dem heiligen Kriege anzutrci-bcn und unter den Turkmancn umfassende Werbungen zu ver-anstalten. Der Impuls war kräftig genug, nm seines Zielsnicht durchaus zu verfehlen. Zum Glück der Christen warfreilich so viel Vergangenes nicht ganz ungeschehen zu machen:so erfolgte die Erhebung dieser Scldschukcn langsam, unvoll-ständig, und mit ganzer Kraft erst nach gewonnener Entscheidung.

Zudeß setzte der greise Emir selbst seine Stadt iu furcht-baren Vertheidigungszustaud. Die Berichte auch seiner Lands-leute nennen ihn tapfer und gewaltig, aber grausam und roh 3);sein Leben war in den inner» Kriegen dahingegangcn, in denener Verachtung aller Geringer», zügellosen Despotismus und al-leinige Herrschaft des Schwertes kennen gelernt hatte. Ritter-liches Wesen war ihm fremd, kein Interesse eines Dritten dachteer zu schonen und freilich vermochte er in diesem Sinne seineGegenwehr auf das Gründlichste zu ordnen. Die christlicheBevölkerung war ihm, wie sich denken läßt, verdächtig; erzwang ste, ihre Vorräthe und Schätze heranszugcbcn, trieb dar-auf die Angcsehusten aus der Stadt und behielt nur dieWeibernnd Kinder als Geißeln zurück 4). Den Patriarchen nahm ergefangen; christliche Berichte erzählen, er habe gesagt: wir wol-len ihn fcsthaltcn, er ist ein Heiliger, wäre er draußen, sowürde sein Gebet die Einnahme der Stadt befördern 5). Aberauch die Muselmänner schonte er nicht, nnd nöthigtc ste, frei-willig oder gezwungen zu den Bedürfnissen des gemeinen Wesens

2) Muhamcd 3bll Wettab führte sie; wir werden ihnen weiter begegnen.

3) Sv Abntfcda und Kemaleddin.

4) Hist. t>. 8. c. 35. Wer damals noch verschollt blieb, wurde gegenbilde der Belagerung verjagt oder geplündert. Naim. p. 148. IbnGiuzi bei Reynaud IV. p. 7.

5) Ilizt. I. c.