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gnng. Den Byzantinern mm schien der Hochmntb unerträglichivomit dieser Fremde die Hand nach den Zeichen kaiserlicherWürde ansstrccktc; ein Paläologe spottete verächtlich des Nor-mannen, und Tancred, ohnehin ans dem letzten Punkte seinerGeduld, brach los, zog mit wenigen Worten das Schwcrdt undstürzte ans ihn ein. Sogleich der wildeste Tumult, Alcrinsverließ seinen Thron und stand im Moment zwischen den Bei-den, Bocmnnd riß den Vetter hinweg und warf ihm mit hefti-gen Worten seine Unklnghcit, das Unpassende wie das Schäd-liche seines Betragens vor. Tancred kam zur Besinnung; wiecs häufig ergeht, führte die Erplofion eine Wendung herbei,und die ärgerliche Scene bereuend, ließ er sich zur Leistung desVasalleneides jetzt endlich bewegen.
Anna Eomneua erzählt diesen Vorgang gut und kurz, undso, daß die innere Richtigkeit der Thatsachcn ans der Stellein das Auge springt. Nadulf, der ebenfalls davon gehört hat,gibt eine viel längere Beschreibung, die aber zudem schwache»Thcilcn seines Buchs gehört 32). Er hat nur unbestimmteKunde von der Forderung Tancrcds und dem Zorn der Grie-chen; so legt er jenem eine weitläufige Rede in den Mund, inder er seine Gründe, seine Absichten, seine Forderungen höchstumsichtig und ritterlich entwickelt und dem Kaiser in solchemGrade imponirt, daß dieser ihm die Gewährung jeder Bitteversichert. Tancred, nichts Gemeines wünschend, bittet dannum das kaiserliche Zelt, worauf Alcrins höchst erzürnt eine ge-waltige Strafrede hält, und beide in offnem Hader anseinan-dcrgehn. Indcß verräth sich auf den ersten Blick, daß Radnlfallein der Verfasser beider Reden ist; auch sicht die Gesinnungdentlicl, durch, der das Ganze seine Entstehung verdankt. Nichteinmal das Locale ist richtig angegeben, das europäische Uferdes Bosporus wird als der Ort der Zusammenkunft genannt.
32; <>, 17 ff.