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Geschichte des ersten Kreuzzugs
Entstehung
Seite
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Pilger, nicht der Fürsten allein, wird berufen nnd hier der Be-schluß gefaßt griechische Schiffe heranznhvlcn. Griechische Fahr-zeuge benutzt man nun wohl, aber den Transport besorgt einefränkische Schaar, fränkische Hände lassen sic in den See undfränkische Krieger bilden die Bemannung der Fahrzeuge. Nochaber ist der Muth der Nicäner nicht gebrochen, da erhebt sichaus der Mitte des Kriegsvolkes ein unbekannter Lombarde undverspricht dem Fürstenrathe: diesen Thurm, den unüberwindli-chen, will ich untergraben, wenn ihr die nvthigen Hülfsmittelliefern wollt. Mit künstlichen Maschinen erfüllt er seine Ver-heißung, und wenn auch die Belagerten die Bresche selbst wiederschließen, so hat doch der Donner des zusammenstnrzenden Ge-mäuers rmd die furchtbare Gewandtheit des Angriffs ihnen denweitern Widerstand verleidet. Sie eröffnen die Unterhandlung.

Die Sage, nachdem sic die Pilger würdig in ihre Bahneneingeführt hat, sehen wir hier also bemüht, das Heer von demEinflüsse der griechischen Hülfe zu losen und den Geist seiner Ge-sammthcit als den Urheber seines Glückes hervorzuheben. ImVerlaufe des ganzen Krcuzzugs hat nie eine bcrathende Ver-sammlung aller Pilger stattgcfunden; hier tritt sie zusammen,um die Sperrung des Sees anzuordnen und auszuführen. DieGriechen verlieren die Ehre, die Schiffe herangebracht zuhaben und nur ein einziges behält Tnrcopulcn zur Besatzung.Graf Raimund endlich, der sein Heil an dem unüberwindlichenEckthnrm versucht hat, muß einem namenlosen Lömbardcn wei-che», der ohne bessern Erfolg dennoch den Ansgang der Belage-rung entscheidet.

Was den letzten Punkt angcht, so hat für ihn Wilhelmvon Tyrus in seiner Weise ein nie bezweifeltes Beispiel derAusgleichung und Vermittlung gegeben ?z). Er erschafft aus denverschiedenen Angaben ohne Bedenken verschiedene Vorgänge,und der Thurm muß sich nun zweimal, zuerst vor, dann nachder Besetzung des Sees untergraben lassen. Es wäre abernicht denkbar, wie die Quellen so bedeutende Anstrengungen so