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venzalen, wie denn diese ein gutes Glück wenig Momente vorden türkischen Schaarcn in die Schlachtlinie führte. Der Sageaber war solch eine Voraussicht zu unbestimmt und solch einGlücksfall in diesem göttlichen Kriege unglaublich; beides ver-tauschte sic mit positiver Unterweisung und voller Bereitschaftder Christen und schuf aus der Reihe der beschriebenen Einzcln-gefechtc eine gewaltige, zusammenhängende Schlacht, die wür-digste Eröffnung des ganzen Kreuzzugs. Albert von Aachen er-zählt is): — noch ist von Kilidsch Arslan keine Rede gewesen —zwei Boten des Sultans, durch die er der Stadt die Rettungverkündigt, seien bei dem Durchschleichen durch die christlichenPosten ergriffen und vor die Fürsten gebracht worden. Aufihre Aussage habe man schleunig an den Grafen von Toulousegesandt, der dann die Nacht hindurchgezogen und am Morgeneine Stunde nach Sonnenaufgang, zwei vor dem türkischen An-griff, in dem Lager angelangt sei. Ein Vortrab von 10000Bogenschützen zu Pferd habe nun zuerst die Provenzalcn be-drängt, denen sei Balduin von Bonlvgnc zu Hülfe gekommen;dann ein allgemeiner Angriff der Türken, Vereinigung des gan-zen christlichen Heeres, nach langem Kampf ein vollständigerSieg, vor Allem, denn cs sei die höchste Gefahr gewesen, durchdie Begeisterung des Bischofs von Puy. Daß der letztere hierhervorgehoben wird, kann uns nicht Wunder nehmen: der Stell-vertreter des Papstes mußte Geltung erhalten in der Erpositionder vom Papste befohlenen Pilgerfahrt. Aber auch kein Andrerihrer berühmteren Helden durfte hier bei der Eröffnung dcSSchauplatzes fehlen; ohne Bedenken werden Robert von derNormandie, Roger von Barnaville u. A. unter den Streitendengenannt, die erst Wochen laug nachher bei der Belagerung ein-trafen. In dieser Gestalt hat sich die Erzählung unbestrittenim Abendlande fortgepflanzt; im Morgenlande verwischten sichzwar die bestimmten Formen, doch wissen armenische Geschichtenwenigstens von den Ungeheuern Thatcn, die hier gcschehn, von
15) I., II. c. 27.