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Geschichte des ersten Kreuzzugs
Entstehung
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bestimmte Manerstreckc zur Bestürmung angewiesen worden o);die Normannen berannten die Nordseite der Stadt, am meistenwestlich dem See zunächst Bocmnnd, dann Tancred, neben die-sem standen der östlichen Mauer Gottfried und Robert gegenüber.Mit unermüdlichem Eifer war man an allen Punkten thätig,die Normannen hatten schon am zweiten Tage die Mauer un-tergraben und machten sich Hoffnung, in Kurzem eine hinreichendeBresche zu legen. Graf Raimund mit den Provenzalcn warin schleunigem Anmarsche, sein Heer hatte den Bosporus pas-sirt an demselben Tage, als Boemund in dem Lager aukamw):man durste hoffen, mit ihm vereinigt, jedem Angriffe KilidschArslans die Spitze zu bieten. So standen die Dinge, als manin Nicaa die Nachricht von der Nahe des Sultans erhielt:daß auch Raimund kaum einen Tagemarsch entfernt sei, wardort noch unbekannt; auf dessen Abwesenheit gründeten sie ihrenPlan zur Rettung.

Sic sandten an den Sultan, er solle ohne Bedenken derchristlichen Stellung sich nähern, die ganze Südseite Nicaas seinoch unbesetzt, dort könne er ungestört die Thore erreichen >>).Kilidsch Arslan, der eben ans . der Südseite in den Gebirgenversteckt lag, beschloß auf diesem Wege eine rasche Entscheidung:der Haupttheil seines HecreS sollte hier durch die Stadt gehen,sie an dem entgegengesetzten Thore verlassen und sich mit allerMacht auf Boemund werfen; andere Abtheilnngcn würden in-deß die Lothringer und Flandren' angreifcn und in Athcm er-halten w). Am 18 . Mai, Sonntags nach Himmelfahrt, sollteder Schlag gcschchn, jene Abtheilnng, hauptsächlich Reiterei,war früh am Morgen in vollem Vorrückcn und nur noch einekleine Strecke von der Stadt entfernt. Allein diesmal war eszu spät; in demselben Moment die Entscheidung hing vonwenig Minuten ab waren die Provenzalcn in ihre Stellung

9) I. c.

.10) OesNi I. a. 11) Ilsicl.

12) Naim I. c. gibt ausdrücklich Viesen Plan, auch ist er so klar, laß ansich gar kein Zweisei darüber sei» kann.

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