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benH, bemerken wir damals mir noch die Macedonicr undThracier, etwa 3000 Mann stark z), einige thessalischc Reitereiund eine bald verschwindende cappadocische Schaar a). DenUmfang des Verfalls, in dem das Reich begriffen war, bezeich-nen dann Maaßrcgcln, wie die Bildung der Archontopulen undder Unsterblichen, die einen die Kinder gefallener Soldaten, dienahrungs - und heimathslos dem Heere nachzogcn 5 ) , die an-dern ein Rest astatischer Miethvölker, damals definitiv demHeere cinverleibt und mit dem stolzen Rainen geschmückt, wennsic bei ihren Uebnngsmärschcn die Anforderungen ihrer Obernbefriedigten b).
Daß nun bei diesem Zustande das ganze Gewicht kriegeri-scher Tüchtigkeit auf die Seite der Miethvvlker fiel, kann unsnicht weiter in Erstaunen setzen. Zum Thcil verfuhr man hier-nach dem altrömischen Systeme, ganze Heere und Stammeder Barbaren auf dem Boden des Reichs gegen Verpflichtungzum Kriegsdienste anzusicdeln: so finden wir die Reste der Pet-schcnärcn, eine Anzahl nm Achrida wohnender Türken, dalmati-nische Slaven und Andre inehr. Eine Menge türkischer Untcr-thanen waren schon vor Menschcngcdenken in den Reichsvcrbandausgenommen worden; ihre Nachkommen werden wir unter demNamen der Tureopulcn vielfach in Berührung mit dem Kreuz-Heere erblicken. Gegen diese ganze Klasse bildeten nun dieoben schon erwähnten abendländischen Micthsvölkcr dadurcheinen großen Gegensatz, daß sic keinen griechischen, sondern ih-ren eignen Anführern gehorchten. Ohne Frage lag in ihnendie beste Kraft des Heeres, der Zahl und der Tüchtigkeit nach;dafür waren sie unzuvcrläßig im höchsten Grade und treten
2) Die Eintheilung des Reiches in die Themata, vollendet unter der ma-
cedonischcn Dynastie. ,s
3) diieepsior. Lrxenu. zi. 130 est. staun. 4uua s>. 109 est. ?ar.
4) Die Chomatcncr, cs. Dacau^e »st 4nuain s>. 176.
5) tlnua >i. 204. Der Titel sollte nur zur Aufmunterung dienen.
6) Wcechi. s>. 133. Auch Anna, die sie einmal die OHn/rnrol der grie-chischen Truppen nennt, spricht sonst nur mit Verachtung von ihnen.