dcn Papst erwähnt er nicht mit einer Splbc — wozu sollte erauch, er hatte ihn vielleicht nie gcsebn und nach seinem eignenGlauben ging seine Mission ganz sicher von einem Höheren ausals von dem Redner des Elcrmvntschcn Concils.
Doch wenden wir uns nun zu dcn positiven Gründen, dieuns zu all diesen Verneinungen bewogen haben, zu der Darle-gung des Inhalts, dcn die historischen Quellen für Peter undseine Leistungen gewinnen lassen. Entdecken wir, daß diesesämmtlich, und die seiner nächsten Heimath am meisten, vondem Ruhme schweigen, dcn Krcnzzug veranlaßt zu haben, soscheint einzig aus diesem Mangel die Natur der gewöhnlichenErzählung erwiesen und die Feststellung eines andern Hergangsnothwcndig. Und so verhält cs sich: kein Mensch, außer jenendreien, der in jenen Zeiten und an jenen Orten gelebt, der miteinfachem Sinn äußere Thatsachen zu berichten denkt, weiß eineSplbc von Peter, dem Botschafter des Herrn, dem Vorläuferdes Papstes, dem Erwccker des Abendlandes. Die Nordfran-zoscn kennen ihn als einen Prediger des großen Haufens, ganzso wie wir sonst von Gottschalk, Volkmar und Emicho wissen w);die Deutschen, Engländer und Italiener haben seinen Namennicht, kaum daß er beiläufig als Führer der ersten jener Hor-den erwähnt wird 20). In einem entsprechenden Vcrhältniß er-scheint er dann im Verlaufe des ganzen Krcuzzugs: ein ein-ziges Mal tritt er handelnd ans?,) und entflieht ein andres
19) So NoN. p. 32. NaNIr. p. 87. 6uit>. >). 482. Orrleric. 721(wohl 1129 geschrieben, Lappenberg II. 391), der sonst genaue Pcr-svnalangabcn über ihn hat. Fulcher nennt ihn gar nicht, b'uleo ^»<Iag.(bei (I'äclior^ spic. III. I>. 234) kennt seine Familie, erwähnt abernur seine Niederlage in Vithynien. Hugo ssloriac. (bei N»„r§»et XII.p. 799) nennt ihn mitten unter dcn übrigen Fürsten (geschrieben 1108),ebenso mit dcn uebrigen auf gleicher Linie wird er fast in allen fran-zösischen Chroniken jener Zeit kurz erwähnt.
20) So bei ss.üleolrard, der ihn auch nicht im Mindesten über Volkmar :c.erhebt. lieber dessen Copisten s. o.
21) Er führt die Unterhandlung mit Kerbuga; daß eine Rede, die er vor
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